US-Iran-Gespräche in der Schweiz gestartet

Schweizer Polizei (Archiv)

Direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran über einen Friedensvertrag haben am Sonntag in der Schweiz begonnen

Toyota Scheidt

Beginn der Friedensgespräche in der Schweiz

In der Schweiz haben am Sonntag direkte Gespräche zwischen den USA und dem Iran über einen Friedensvertrag begonnen. Grundlage ist das bereits unterzeichnete Rahmenabkommen, das ein Ende des Iran-Kriegs vorsieht.

Ort und Teilnehmer

die Gespräche finden im Luxusresort Bürgenstock in der Nähe von Luzern statt. Die iranische Delegation, darunter Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghchi, war bereits am Samstagabend eingetroffen. US-Vizepräsident JD Vance kam am Sonntagmorgen an. Er traf sich zunächst mit dem pakistanischen Premierminister Shehbaz Sharif und dem Armeechef Asim Munir, die ebenfalls an den Gesprächen teilnehmen. Neben Pakistan ist auch katar als Vermittler vertreten.

Rahmenbedingungen und herausforderungen

Das Rahmenabkommen sieht vor, innerhalb von 60 Tagen eine endgültige Einigung zu erzielen. Die anhaltenden Kämpfe zwischen Israel und der Hisbollah, die vom Iran unterstützt wird, erschweren jedoch die Lage erheblich. Am Samstag sollen bei israelischen Luftangriffen im Libanon mindestens 47 Menschen getötet worden sein. Der Iran kündigte daraufhin an,die Straße von hormus wieder zu schließen. Laut den USA soll die meerenge jedoch weiter geöffnet bleiben. Nach Angaben aus dem Iran sind die Gespräche in der Schweiz zunächst nur für einen Tag angesetzt.

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