Ukraine-Gespräche in Genf
Der Ständige Vertreter der Ukraine bei den Vereinten Nationen, Andrij Melnyk, äußerte sich skeptisch über die Aussicht auf eine baldige Friedenslösung mit Russland. Trotz der laufenden Gespräche in Genf sieht melnyk keinen echten Willen des Kremls, ein tragfähiges Abkommen auszuhandeln. „Ich persönlich bin sehr skeptisch“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er betonte, dass Gespräche ohne Waffenruhe sich endlos hinziehen könnten, während die Gewalt in der Ukraine weitergehe.
hintergrund der Verhandlungen
Die zweitägigen Gespräche in Genf zwischen Russland und der Ukraine werden von den USA vermittelt. Frühere verhandlungsrunden in abu Dhabi hatten keine greifbaren Ergebnisse gebracht. Ein zentraler streitpunkt ist die Frage nach möglichen Gebietsabtretungen der Ukraine. melnyk erklärte, dass Russland die Verhandlungen vor allem nutze, um im geopolitischen Spiel zu bleiben und die USA nicht zu verärgern.
Fortschritte und Herausforderungen
Melnyk räumte ein, dass es kleinere fortschritte wie Gefangenenaustausche gebe, die für die betroffenen Familien ein Lichtblick seien. Dennoch sei ein politischer durchbruch, der für alle Seiten akzeptabel wäre und Bestand hätte, nicht in Sicht.











