Die Inflationsrate in Deutschland ist weiter gestiegen. Regionaldaten aus den Bundesländern,die am Montagmorgen veröffentlicht wurden,zeigen,dass die Teuerung in den meisten Bundesländern anzieht.
Regionale Entwicklung
Die Inflationsrate kletterte im größten Bundesland Nordrhein-Westfalen von 2,7 Prozent im Juli auf 2,9 Prozent im August. In Bayern stieg sie von 2,8 auf 2,9 Prozent. In Baden-Württemberg erhöhte sie sich von 2,5 auf 2,6 Prozent. Niedersachsen verzeichnete einen Anstieg von 2,7 auf 2,9 Prozent. Besonders kräftig legte die Inflation in Sachsen-Anhalt zu. Dort stieg die Jahresrate im August von 2,7 auf 3,2 Prozent. Zu den wenigen Bundesländern mit gleichbleibender Teuerungsrate gehören Rheinland-Pfalz (3,1 Prozent) und Berlin (2,9 Prozent).
Energiepreise als Treiber
Wichtiger Treiber dürften erneut die Energiepreise gewesen sein. Diese entwickelten sich in den einzelnen Kategorien sehr unterschiedlich.
Entwicklung in Nordrhein-Westfalen
In Nordrhein-Westfalen verzeichneten Strom und Gas zwischen August 2025 und August 2026 Preisrückgänge (-5,6 Prozent bzw. -1,2 prozent). Heizöl wurde deutlich teurer angeboten (+33,6 Prozent) als vor einem Jahr. Kraftstoffe kosteten dort insgesamt 26,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Darunter stiegen dieselpreise um +35,6 Prozent und benzinpreise um +24,0 Prozent. Unterm Strich kletterten die Energiepreise in NRW damit um 10,1 Prozent.
Bundesweite Projektion und Ausblick
Auf Basis der vorliegenden Regionaldaten dürfte die bundesweite inflationsrate, die für Juli mit 2,8 Prozent berechnet wurde, auf 2,9 oder 3,0 Prozent steigen. Das Statistische Bundesamt wird seine offizielle Schätzung voraussichtlich um 14 Uhr veröffentlichen. Die endgültigen Daten werden erst Mitte September vorliegen.



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