Antisemitismus-Beauftragter fordert mehr Dialog mit Muslimen

Felix Klein (Archiv)

<h3>Antisemitismus-Beauftragter sieht Zunahme antisemitischer Straftaten</h3> Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, spricht von einer "präzedenzlosen Heftigkeit" antisemitischer Straftaten in Deutschland. <h3>Appell für mehr Dialog mit muslimischen Organisationen</h3> Im Gespräch mit dem "Münchner Merkur" von "Ippen-Media" forderte Klein einen verstärkten Dialog mit muslimischen Organisationen und Moscheegemeinden. <h3>Warnung vor Pauschalurteilen gegenüber Zugewanderten</h3> Klein warnte zugleich vor einer pauschalen Verteufelung von Zugewanderten. Die Mehrheit sei nicht antisemitisch

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Zunahme antisemitischer Straftaten in⁤ Deutschland

Der Antisemitismus-Beauftragte der Bundesregierung, Felix ‌Klein, beklagt⁤ eine „präzedenzlose Heftigkeit“ antisemitischer Straftaten in Deutschland.

Forderung nach verstärktem Dialog mit⁤ muslimischen ⁣Organisationen

Im Gespräch mit dem „Münchner Merkur“ von „Ippen-Media“ forderte Klein ‌einen verstärkten ‌Dialog mit muslimischen Organisationen und moscheegemeinden. Gleichzeitig warnte er vor einer pauschalen verteufelung von Zugewanderten. Die Mehrheit sei nicht antisemitisch.

gründe für den ⁤Anstieg antisemitischer Straftaten

Klein‌ nannte zwei hauptgründe für ⁤den Anstieg judenfeindlicher Straftaten. Zum einen äußerten sich ‌Menschen​ und Gruppen, die „schon immer antisemitisch denken“, zunehmend öffentlich in der Hoffnung ‌auf Zustimmung aus der gesellschaftlichen Mitte. Zum anderen falle⁢ Desinformation,​ insbesondere in den sozialen Medien, auf fruchtbaren Boden.Menschen seien ​anfälliger für Verschwörungstheorien geworden.

Statistische Einordnung antisemitischer Straftaten

Nach Angaben⁣ von⁢ Klein sind in der ⁤Kriminalstatistik weiterhin die meisten antisemitischen⁤ Straftaten ​mit 48 Prozent dem rechten Umfeld zuzuordnen. Die zweithäufigste Kategorie ist ⁤mit 31 Prozent die Kategorie ausländische⁢ Ideologie.Antisemitismus​ fungiere‍ zudem als „Brückennarrativ“ zwischen an sich unvereinbaren extremistischen‍ Strömungen.

Einordnung ⁤zur Lage im Nahen Osten

mit Blick auf Israels Vorgehen im gazastreifen sagte⁢ Klein, es sei schrecklich,‌ wenn ‌die Zivilbevölkerung in⁢ Gaza für den Terror der⁤ Hamas leiden müsse. Er betonte,dass das Geschehen ⁣seinen Ausgang am 7. Oktober genommen habe und die Hamas die Zivilbevölkerung als menschliche Schutzschilde nutze. Kritik an Israels Handeln sei ‍im Grundsatz⁣ legitim.“Unter Freunden muss es möglich sein, ⁢Kritik zu äußern.Das passiert auch‌ jeden Tag,ohne‍ dass diese Kritik ‍antisemitisch ‍wäre.“

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