streik bei der Deutschen presse-agentur
Die Gewerkschaft Verdi zeigt sich zufrieden mit dem eintägigen Streik bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Laut Matthias von Fintel, dem für Medien zuständigen Verdi-Bereichsleiter, übertraf die Streikbeteiligung die Erwartungen.
Streikbeteiligung und Auswirkungen
Rund 800 dpa-Beschäftigte waren aufgerufen, die Arbeit niederzulegen.In den Nachrichtenprodukten zeigten sich laut von Fintel deutliche Lücken und ausgefallene Produktionen, etwa durch nicht durchgeführte Reportage-Einsätze. An einer digitalen Streikversammlung nahmen über 300 Streikende aus verschiedenen dpa-Bereichen teil. Auch einige Volontäre und freie Fotografen solidarisierten sich.
Reaktionen der dpa
Die dpa sprach von Verzögerungen, betonte jedoch öffentlich, keine Einschränkungen zu haben. Diese Einschätzung wird von dpa-Beschäftigten und Redaktionen,die dpa-produkte beziehen,nicht geteilt.
Forderungen der Gewerkschaft
Verdi fordert eine Erhöhung der Gehälter um einen monatlichen Festbetrag von 250 Euro für 2026 und eine Erhöhung um 2,5 Prozent für 2027 mit einer Laufzeit von 18 Monaten. Das letzte Angebot der dpa-Geschäftsführung sah eine Erhöhung um 2,3 Prozent oder alternativ um 110 Euro für 2026 und eine Erhöhung um 2,5 Prozent für 2027 vor.











