Kritik am Kurs der FDP
Der ehemalige Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat den aktuellen Kurs seiner Ex-Partei FDP kritisiert. Er bezeichnete den libertären Kurs als fragwürdig und sieht darin die Ursache für die schlechten Zustimmungswerte der Partei. Wissing betonte,dass die Partei 2021 mit einem breiteren Verständnis von Liberalismus in die Bundesregierung gegangen sei.
Ausschluss einer Rückkehr
Wissing schloss eine Rückkehr in eine Führungsrolle der FDP aus. Er erklärte, dass er als Rechtsanwalt glücklich sei und sich darauf freue, ab Mai wieder Mandate annehmen zu können.
Politische Überzeugungen
In einem Gespräch mit dem „Spiegel“ äußerte Wissing, dass Politik stärker von ethischen Entscheidungen als von PR-Erwägungen geprägt sein sollte. Er kritisierte,dass die Suche nach der optimalen Außenwirkung zu sehr im Vordergrund stehe.
Kritik am Ampelbruch
Wissing distanzierte sich vom Vorgehen der FDP-Führung beim Ende der Ampelkoalition. Er habe sich oft gefragt, ob er die Entscheidungen verantworten könne und sich an bestimmten Stellen anders entschieden als die Partei. Besonders problematisch sei der Koalitionsbruch gewesen, da er der Demokratie Optionen genommen habe.
Warnung vor strategischen Folgen
Wissing erhob schwere Vorwürfe bezüglich der strategischen Folgen des Ampelbruchs für die FDP. Er kritisierte, dass die damalige Führung die Konsequenzen für die Partei nicht gesehen habe. Wissing hatte davor gewarnt, dass die Partei in eine Existenzkrise geraten könnte. Er betonte, dass er diese Entscheidung nicht mitgetragen habe.











