Umbau des Willy-Brandt-hauses
Die SPD plant einen umfassenden Umbau ihrer Parteizentrale, des Willy-Brandt-Hauses. Dies bestätigte Generalsekretär Tim Klüssendorf dem „Spiegel“. Ziel sei es, eine moderne Arbeitsatmosphäre zu schaffen, die Raum für Kreativität, Kommunikation und effektive Kampagnen bietet.
Neugestaltung der Räumlichkeiten
Im Zuge der Modernisierung soll der Flächenbedarf angepasst und die Räume neu zugeschnitten werden. Die Mitarbeiter des Parteivorstandes sollen auf der vierten, fünften und sechsten Etage des Hauses konzentriert werden.die freiwerdende dritte Etage soll vermietet werden, ähnlich wie die ersten beiden Etagen. Auch die Mitarbeiter aus dem benachbarten Paul-Singer-Haus sollen zurück in die Zentrale geholt werden, um die dortigen Flächen ebenfalls zu vermieten.
Investitionen und Ziele
Klüssendorf betonte, dass es nicht vorrangig ums Geldsparen gehe. Vielmehr solle eine moderne Arbeitsumgebung geschaffen werden, die zu einer zeitgemäßen Organisation passt. Die parteieigene Vermietungsgesellschaft des Willy-Brandt-Hauses werde zunächst einen hohen Betrag investieren.
Umsetzung und Herausforderungen
der Umbau soll noch in diesem Jahr in der vierten Etage beginnen. Dort sollen künftig alle beschäftigten, die mit Kommunikation und Außendarstellung befasst sind, zusammenarbeiten. Kurze Wege und schnelle Absprachen sind das Ziel. Danach sollen die Stockwerke fünf und sechs modernisiert werden,wo die Leitungsebene,Organisationsentwicklung,Verwaltung und programmatische Arbeit ihren Sitz haben werden.
Klüssendorf räumte ein, dass es in Teilen der Belegschaft Vorbehalte gebe. Während viele jüngere mitarbeiter eine moderne Arbeitsatmosphäre wünschen, gibt es bei anderen auch Sorgen. Er befinde sich in produktiven Gesprächen mit Beschäftigten und Betriebsrat, um für unterschiedliche Bedürfnisse gute Lösungen zu finden.











