Olaf Scholz würdigt verstorbenen Philosophen Jürgen Habermas
Der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den verstorbenen Philosophen Jürgen Habermas als prägenden Intellektuellen gewürdigt. Habermas habe sein politisches Denken stark beeinflusst, so Scholz in einem Nachruf für den "Stern".Persönliche Bedeutung
Scholz beschreibt Habermas als eine intellektuelle und moralische Instanz, die ihm während seines politischen Lebens geholfen habe, sein Denken zu ordnen. Der Verlust sei für ihn persönlich bedeutend.Einfluss durch Bildung
Scholz berichtet, dass ein Lehrer ihn am Gymnasium ermutigte, Habermas' Studie zum "Strukturwandel der Öffentlichkeit" zu lesen, was einen prägenden Einfluss auf ihn hatteOlaf Scholz würdigt Jürgen Habermas
Der frühere Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat den verstorbenen Philosophen Jürgen Habermas als prägenden Intellektuellen gewürdigt, der sein politisches Denken stark beeinflusst habe. In einem Nachruf für den „Stern“ beschreibt Scholz Habermas als eine intellektuelle und moralische Instanz, die ihm während seines politischen Lebens geholfen habe, sein Denken zu ordnen.
Einfluss durch Bildung
Scholz berichtet, dass ein Lehrer ihn am Gymnasium ermutigte, Habermas‘ Studie zum „Strukturwandel der Öffentlichkeit“ zu lesen. Diese Lektüre habe ihn nachhaltig beeinflusst und ihm die Überzeugung vermittelt, dass rationale Verständigung in einer demokratischen gesellschaft möglich sein müsse. Scholz betont, dass Vernunft und Argumente in demokratischen Auseinandersetzungen gelten müssen.
Respekt als politisches Motiv
Scholz hatte Respekt zu einem wichtigen Motiv seiner Wahlkämpfe 2021 und 2025 gemacht. Dieses Plädoyer sei auch auf Habermas‘ Überlegungen zurückgegangen. Eine funktionierende Demokratie setze voraus, dass Bürger sich gegenseitig als gleichwertig anerkennen.Scholz betont, dass niemand auf andere herabschauen solle, um die Demokratie zu bewahren.
Habermas‘ Vermächtnis
Für alle, die an den Werten der Vernunft, Aufklärung und Demokratie festhalten, werde Habermas‘ Werk ein unverzichtbarer Kompass bleiben, so Scholz. Er schließt mit der Überzeugung, dass Habermas von vielen vermisst werden wird.










