Verhaltener Start des Dax in die Handelswoche
Der Dax ist am Montagmorgen verhalten in die Handelswoche gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.445 Punkten berechnet, knapp unter dem Schlussniveau vom Freitag.
Commerzbank an der Spitze
An der Spitze der Kursliste rangierte die Commerzbank. die Unicredit hatte am Morgen ein Übernahmeangebot für das Geldhaus vorgelegt, das bei den Anlegern offenbar gut ankam.
Marktanalyse und geopolitische Lage
Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, kommentierte: „Es ist die erste von drei Kriegswochen, die für den Dax ohne deutliche Kursverluste beginnt.Die Börsen suchen aber lediglich nach Halt. Mehr nicht. Von Aufbruch oder Zuversicht ist nichts zu spüren.“ Die Anleger hoffen auf Gespräche zwischen Washington und Teheran, um die Lage an der Straße von Hormus zu entspannen.“Es ist dennoch ein starkes Signal, dass der Dax nicht wieder unter das Tief der Vorwoche – also unter 23.000 Punkte – gefallen ist“, fügte Stanzl hinzu.
Internationale Entwicklungen
US-präsident Trump versucht, unbeteiligte Staaten für den Schutz der straße von Hormus zu gewinnen, während der Iran erklärt, Tanker mit Ziel in neutralen Ländern weiterhin passieren zu lassen. Stanzl betonte,dass Gespräche den Märkten Zeit verschaffen könnten,sich zu beruhigen. Ein Anstieg des Dax über 24.100 Punkte wäre ein technisches Signal für eine Bodenbildung, jedoch bedarf es Klarheit und einer echten Deeskalation.
Währungs- und Rohstoffmärkte
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Montagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1443 US-Dollar.Der Goldpreis war schwächer, eine Feinunze wurde für 5.002 US-Dollar gehandelt, was einem Preis von 140,53 Euro pro Gramm entspricht. Der Ölpreis stieg stark an, ein fass der Nordsee-Sorte Brent kostete 106,20 US-Dollar, 3,0 prozent mehr als am vorherigen Handelstag.











