AfD plant Kandidaten für Bundespräsidentenwahl 2027
Die AfD erwägt,einen eigenen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten zu nominieren. dies erklärte die Partei- und Fraktionsvorsitzende Alice Weidel. Aufgrund ihrer jüngsten Wahlerfolge wird die AfD bei der Bundesversammlung 2027 mit etwa einem Fünftel der Sitze vertreten sein.
Weidels Forderungen und Ansichten
Alice Weidel betonte im „Tagesspiegel“, dass die AfD grundsätzlich für eine Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk eintritt. da eine Mehrheit für eine Grundgesetzänderung nicht absehbar sei, werde die Partei über einen geeigneten Kandidaten nachdenken, der das Land zusammenführen könne.Weidel erklärte, der bundespräsident müsse eine respektierte Persönlichkeit sein, die über den Parteien stehe und nicht für parteipolitische Zwecke missbraucht werde.
Rolle des Bundespräsidenten
Weidel forderte, dass der Bundespräsident über die Einhaltung von Recht und Verfassung wachen solle. Er müsse die Regierung zur Ordnung rufen, wenn diese ihre Macht missbrauche. Zudem solle der Bundespräsident in der Lage sein, bedeutende Botschaften zu vermitteln.
Sitzverteilung in der Bundesversammlung 2027
Die AfD kann bei der Bundesversammlung am 30. Januar 2027 mit etwa 258 der 1.260 Sitze rechnen, wie die Plattform „wahlrecht.de“ ermittelte. 2022 stellte die AfD 151 der 1.472 Wahlleute. Die CDU/CSU wird voraussichtlich 435 Wahlleute stellen, die SPD etwa 252 bis 253. Die Grünen werden etwa 193 Sitze erhalten, die Linken 78 Sitze.
Vergangene Nominierungen der AfD
Bei der Bundespräsidentenwahl 2022 nominierte die afd den Ökonomen Max otte, der 140 Stimmen erhielt und Frank-Walter Steinmeier unterlag. 2017 trat Albrecht Glaser für die AfD an und erhielt 42 Stimmen. Auch damals setzte sich Steinmeier durch.











