Warnung vor Sicherheitsrisiken
Der Vorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft,Heiko Teggatz,warnt angesichts der Eskalation im Nahen Osten vor massiven Sicherheitsrisiken durch mögliche neue Fluchtbewegungen aus dem Iran nach europa. Er äußerte gegenüber dem „Handelsblatt“ die Sorge, dass sich bereits Unterstützer des Terrorregimes unter den in Europa und Deutschland lebenden Menschen befinden könnten. Die Sicherheitsbehörden müssten wachsam sein, um mögliche Anschläge durch geweckte Schläfer zu verhindern.
Vergleich mit 2015
Teggatz betonte, dass sich eine Situation wie im Jahr 2015 nicht wiederholen dürfe, als fast eine Million Flüchtlinge von Ungarn über Österreich nach Deutschland kamen. Eine unkontrollierte Einreise tausender Menschen stelle ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Er forderte, dass genau bekannt sein müsse, wer nach Europa oder Deutschland einreist. Diese Einschätzung habe er bereits dem Bundeskanzleramt mitgeteilt.
Europäisches Vorgehen gefordert
Andreas Roßkopf,vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei für Bundespolizei und zoll,mahnte ein abgestimmtes europäisches vorgehen an,um die sicherheit zu gewährleisten. Nationale Alleingänge dürfe es nicht geben, und ein einfaches Weiterschicken von Schutzsuchenden in Nachbarländer, wie es ab 2015 der Fall war, sei nicht mehr akzeptabel.











