absage an Union-Vorschlag
Die Grünen-Vorsitzende Franziska Brantner hat den Vorschlag der Union für eine abwechselnde Amtsführung in der villa Reitzenstein abgelehnt. „In Baden-Württemberg wird es keinen Teilzeit-Ministerpräsidenten geben“, sagte sie der „Frankfurter allgemeinen Zeitung“. Sie betonte, dass die Grünen die Rotation vor etwa vierzig Jahren abgeschafft hätten und äußerte sich überrascht über die Haltung der Union zur Teilzeit.
Regierungsbildung als Chance
Brantner sieht die bevorstehenden Gespräche über eine Regierungsbildung als Möglichkeit, gemeinsam die großen Fragen des Landes anzugehen. Sie äußerte Vertrauen in Cem Özdemir, dass ihm dies gelingen werde.
Vorwürfe gegen CDU-Kandidat
Brantner wies den Vorwurf zurück, es habe eine „Kampagne“ gegen den CDU-Kandidaten Manuel Hagel gegeben. Sie erklärte, es habe sich lediglich um ein Fernsehinterview gehandelt, das die Union übersehen habe. Kritik an Frauen, die solche Themen ansprechen, sei in der Politik häufig.
Grünen-Wahlkampf und Lehren
Brantner betonte, dass man nicht alles aus dem Grünen-Wahlkampf kopieren könne. Sie hob hervor,dass das Land über der Partei stehe und ideen nach ihrer Qualität beurteilt werden sollten. Die Grünen wollen den Weg frei machen, damit Menschen ihre Potenziale entfalten können.











