Absage des Deutschen Buchhandlungspreises
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises abgesagt. Grund sei die Debatte um die Nicht-Berücksichtigung von drei Juryvorschlägen, die den Sinn der Veranstaltung überlagere, so ein Sprecher am Dienstag. Eine angemessene Würdigung der Preisträger sei kaum noch möglich.
Preisvergabe und zukünftige Pläne
Die Preisgelder und Urkunden sollen direkt an die ausgewählten Buchhandlungen gehen. die Hauptpreise werden gesondert bekannt gegeben. Zudem ist eine öffentliche Dialogveranstaltung zur Kunst- und Meinungsfreiheit geplant.
Hintergrund der Entscheidung
Weimer begründete den Ausschluss der drei Buchhandlungen mit Hinweisen des Bundesamts für Verfassungsschutz auf „verfassungsschutzrelevante Erkenntnisse“. Der Inhalt dieser Erkenntnisse war Weimer jedoch nicht bekannt. die Entscheidung stieß in der Kulturszene auf Kritik.











