Stellenabbau in der Metall- und Elektro-Industrie erwartet
Oliver Zander, Hauptgeschäftsführer von Gesamtmetall, prognostiziert für dieses Jahr einen erheblichen Stellenabbau in der Metall- und Elektro-Industrie. Seit 2018 seien bereits 270.000 Arbeitsplätze verloren gegangen. Zander rechnet mit einem weiteren Verlust von bis zu 150.000 Arbeitsplätzen in diesem Jahr.
Forderungen nach Reformen
Zander fordert umfassende Reformen und Einsparungen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu erhöhen. Er kritisiert die hohen Energiekosten, Unternehmenssteuern, Sozialabgaben und die Bürokratie in Deutschland.
Unterstützung für Regierungspläne
Zander begrüßt das Vorhaben der Bundesregierung, in den Ministerien acht Prozent der Stellen abzubauen. Die Rente mit 63 Jahren bezeichnet er als „Irrweg“ und plädiert für ein höheres Renteneintrittsalter angesichts der steigenden Lebenserwartung. Zudem spricht er sich für längere Wochenarbeitszeiten aus, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen.











