EU-Kommission warnt vor möglicher Fluchtbewegung aus Iran
Die EU-Kommission hält aufgrund des Iran-Kriegs eine erhebliche fluchtbewegung für möglich. Dies geht aus vertraulichen diplomatischen Korrespondenzen hervor, über die der „Spiegel“ und das ARD-Magazin Report Mainz berichten.
Beobachtungen und Prognosen
In einem Protokoll einer Sitzung europäischer Diplomaten und Offizieller in Brüssel am Mittwoch heißt es, dass es noch keine konkreten Zahlen zu Flüchtlingsströmen gebe. Dennoch seien bereits „Bewegungen zu den ländlichen Bereichen und zur Küste“ zu beobachten. Sollte die Krise anhalten, könnte eine humanitäre Krise in Iran und den Nachbarländern drohen, ähnlich den Migrationsbewegungen von 2015.
Reaktionen der Türkei
Die Türkei, ein Hauptzielland für Flüchtlinge aus Iran, zeigt sich „beunruhigt“. Ankara erwägt, an der Grenze „Pufferzonen“ und eine Zeltstadt für bis zu 90.000 Flüchtlinge einzurichten, wie der türkische Innenminister am Mittwoch mitteilte.
Sorge um afghanische Flüchtlinge
Besondere Besorgnis gilt den rund 2,5 Millionen Afghanen in Iran. Sollte das Land weiter destabilisiert werden, könnten sie in Nachbarländer fliehen, so die Korrespondenz.











