SPD-Parteimagazin „Vorwärts“ stellt regelmäßige Druckausgabe ein
Das SPD-Parteimagazin „Vorwärts“ wird künftig nicht mehr regelmäßig in gedruckter Form erscheinen. Dies berichtet der „Tagesspiegel“ unter Berufung auf SPD-Führungskreise. Verlag und Redaktion des „Vorwärts“ sowie die SPD planen, ein neues Produkt zu entwickeln. SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf bleibt Herausgeber des Magazins.
Entwicklung eines digitalen formats
In einer E-Mail an die Abonnenten erklärte „Vorwärts“-Chefredakteurin Karin nink, dass das Magazin im digitalen Zeitalter bestehen und die SPD stärken solle. Unter dem Titel „Die (vorerst) letzte Vorwärts-Ausgabe“ kündigte Nink an,dass die Weiterentwicklung bis zum 150. Geburtstag des Magazins im Herbst fortgesetzt werde.Der „Vorwärts“ werde in der Zwischenzeit weiterhin online auf verschiedenen Plattformen informieren.
Herausforderungen und Zukunftspläne
Zuletzt erschien der „Vorwärts“ viermal jährlich als gedrucktes Magazin und sechsmal als E-Paper. Beim „Vorwärts“-Sommerfest im September soll das neue Konzept vorgestellt werden. Der digitale Wandel,wirtschaftliche Herausforderungen und sinkende Mitgliederzahlen belasten die Parteizeitung seit Jahren. Die SPD-Spitze zögerte lange mit der Umgestaltung. Der Verlag und die Redaktion des „Vorwärts“ sollen jedoch erhalten bleiben.











