Einleitung
nach einem Skandal um KI-generierte Fake-Videos in einem Nachrichtenbeitrag über die US-Abschiebepolitik fand zu Beginn der Woche eine ZDF-Mitarbeiterversammlung statt. diese diente dazu, die Belegschaft über den Vorfall zu informieren und Fragen zu diskutieren, wie eine ZDF-Sprecherin bestätigte.
Hauptteil
die veranstaltung, bekannt als „Open CR“, ist ein internes Dialogformat des ZDF, zu dem die Chefredakteurin einlädt.Vertraulichkeit sei dabei wichtig, weshalb keine Aussagen einzelner Mitarbeiter wiedergegeben werden, so die sprecherin. ein Bericht des ehemaligen Tagesschau-Mitarbeiters Alexander Teske, der nicht dementiert wurde, besagt, dass 1.150 Mitarbeiter an der Online-Betriebsversammlung teilnahmen.Es wurde bekannt gegeben, dass arbeitsrechtliche Verfahren gegen alle Beteiligten eingeleitet wurden.
Moderatorin Dunja Hayali, die den Beitrag mit dem Fake-Material anmoderiert hatte, wurde nicht namentlich erwähnt und äußerte sich nicht. Chefredakteurin Bettina Schausten soll in der Versammlung gesagt haben, dass „gewisse Plattformen“ infam über den Fake berichten und Informationen durchgestochen würden. Sie betonte, dass bedauerliche Fehler auf allen Ebenen passiert seien und sich dies nicht wiederholen dürfe. Die Verantwortung liege bei der abberufenen New Yorker Studioleiterin, die jedoch nicht fallen gelassen werde.
Hintergrund
Eine hochrangige ZDF-Redakteurin berichtete, dass sie bei Terminen mit „Ach, sie kommen vom KI-Fernsehen“ begrüßt werde. Eine andere Redakteurin verglich die Situation mit einem „Relotius-Moment“.











