EU-Verfahren gegen Shein
Der Präsident des Handelsverbands Deutschland (HDE), Alexander von Preen, hat das Verfahren der EU-Kommission gegen den Online-Händler Shein als „ermutigendes Zeichen“ bezeichnet.Er forderte die EU-Kommission unter der Leitung von Ursula von der Leyen zu einem konsequenten Durchgreifen auf.
Forderung nach Konsequenzen
Von Preen erklärte gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, dass die Abschaltung einer Plattform kein Tabu sein dürfe, wenn Missstände nicht konsequent und glaubhaft beseitigt würden. Er kritisierte die jahrelange Untätigkeit von Politik und Behörden, die das Vertrauen in den Rechtsstaat untergrabe. Es brauche nun sichtbare und klare Signale. „Wer hierzulande Waren verkauft, muss sich zwingend auch an die hiesigen Spielregeln bei Umwelt- und Verbraucherschutz sowie bei den steuerlichen Regeln halten“, so von Preen.
Kritik an unfairen Praktiken
Von preen warf der politik vor, jahrelang zugesehen zu haben, wie Händler und Plattformen aus Fernost europäische Regeln missachteten. Dieser unfaire Wettbewerb schade heimischen Handels- und Produktionsunternehmen, die sich an Recht und Gesetz hielten. Die Verstöße müssten spürbare Folgen haben, forderte von preen von der EU-Kommission. „Die Zeit der worte muss vorbei sein, jetzt geht es um Taten.“











