AfD unterstützt CDU-Reformvorschläge
Die AfD begrüßt die Reformvorschläge von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann zur Anpassung des Spitzensteuersatzes und der Bürgergeldregelungen. rené Springer,arbeits- und sozialpolitischer Sprecher der AfD-fraktion,betonte gegenüber der „Welt“ die Notwendigkeit einer Entlastung des Mittelstands durch eine grundlegende Steuerreform.Er kritisierte die hohe Gesamtbelastung durch Steuern und Sozialabgaben und forderte spürbare Entlastungen für Leistungsträger,Familien und den arbeitenden Mittelstand.
Reaktionen auf Linnemanns Vorschläge
linnemann hatte in der „Bild am Sonntag“ gefordert, den spitzensteuersatz erst ab einem Jahresbrutto von 80.000 Euro zu erheben und strengere Zuverdienstregeln beim Bürgergeld einzuführen. Die Grünen lehnten diese Vorschläge entschieden ab. Andreas Audretsch, stellvertretender grünen-Fraktionsvorsitzender, kritisierte, dass die CDU Millionen Menschen ignoriere und forderte stattdessen eine Senkung der Stromsteuer zur Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen. Er betonte, dass mehr Arbeit sich lohnen müsse.
Kritik von der Linksfraktion
Auch die Linke äußerte Kritik an Linnemanns Vorstößen. Doris Achelwilm, Sprecherin für Steuerpolitik der Linksfraktion, bezeichnete den Vorschlag als „einseitig und chaotisch“. sie warnte davor, dass Menschen mit geringem Einkommen benachteiligt würden und forderte eine erhöhung des Grundfreibetrags sowie die Einführung einer Vermögenssteuer zur Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen.











