Bahn-Sicherheitsgipfel nach Tod eines Zugbegleiters nächsten Freitag

Schweigeminute nach Tod von Zugbegleiter am 04.02.2026
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Ein Sicherheitsgipfel der Bahn zur Gewaltprävention in Zügen findet am Freitag in Berlin statt. Anlass ist die tödliche Attacke auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz

Sicherheitsgipfel der Bahn in Berlin

Nach einer tödlichen Attacke auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz plant die Deutsche Bahn ein Krisentreffen. Am Freitag findet in Berlin ein großer Sicherheitsgipfel statt, um Maßnahmen gegen die zunehmende Gewalt in Zügen zu beraten.

Geplante Maßnahmen

Diskutiert werden eine Bodycam-Pflicht für Zugbegleiter, mehr Sicherheitspersonal in Zügen und der Schutz von Bahnhöfen. Ziel ist eine spürbare Verbesserung des Schutzes für Personal und Fahrgäste.

Teilnehmer des Treffens

Unter der leitung von Bahn-Vorstandschefin Evelyn Palla nehmen Vertreter der Deutschen Bahn, der Bundespolizei, Gewerkschaften, Verbände und weiterer Eisenbahnunternehmen teil.Auch Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) wird anwesend sein.

Aussagen von Bundesverkehrsminister schnieder

Schnieder begrüßte die Initiative der Bahnchefin, alle Beteiligten zusammenzubringen. Er betonte,dass nach dem Angriff auf den Zugbegleiter alle maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit geprüft werden müssen. Zudem verwies er auf die Rolle der Bundesländer bei den Sicherheitsanforderungen im öffentlichen Personennahverkehr.

Hintergrund

Der Gipfel folgt auf den Tod des 36-jährigen Zugbegleiters Serkan C., der Anfang Februar nach einer Ticketkontrolle in einem Regionalexpress in Rheinland-Pfalz niedergeschlagen wurde und an einer Hirnblutung verstarb.


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