Geflüchteten wird Zugang zu Integrationskursen verwehrt
Tausenden geflüchteten Menschen wird derzeit der Zugang zu Integrationskursen verwehrt, da das Bundesamt für Migration und flüchtlinge keine berechtigungen mehr ausstellt. Dies fällt in den Zuständigkeitsbereich von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU).
Kritik von Natalie Pawlik
Die Migrations- und Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Natalie Pawlik (SPD), kritisiert diesen Kurs scharf. In der „Frankfurter Rundschau“ sagte sie: „Gerade jetzt, wo in vielen branchen Arbeitskräfte fehlen, ist es unverantwortlich, Menschen beim Zugang zu Sprache und Arbeit auszubremsen.“ Pawlik betonte, dass Haushaltsfragen geprüft werden müssten, aber Kürzungen eine langsamere Integration in Kauf nehmen würden, was gesellschaftspolitisch und für den arbeitsmarkt problematisch sei.
bericht der „Frankfurter Rundschau“
Die „Frankfurter rundschau“ berichtete, dass der Bund die Integrationskurse für Zugewanderte ohne Ankündigung oder Erklärung beschneidet. Pawlik bezeichnete die Kurse als „zentralen Pfeiler gelingender Integration“ und forderte, motivierte Menschen nicht warten zu lassen. Sie betonte, dass viele menschen aus der Ukraine und der EU an diesen Kursen teilnehmen möchten, um Deutsch zu lernen, sich im Alltag zurechtzufinden und schneller eine Arbeit aufzunehmen.











