CDA kritisiert Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrats
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft Deutschlands (CDA) hat die Vorschläge des CDU-Wirtschaftsrats für Einschränkungen beim Arbeitslosengeld und Kürzungen bei Krankenversicherungsleistungen scharf kritisiert. Der Bundesvorsitzende der CDA, Dennis Radtke, forderte die Parteiführung auf, diese Ideen abzulehnen.
Kritik an forderungen des Wirtschaftsrats
Radtke äußerte gegenüber der Funke-Mediengruppe, es sei erstaunlich, wie ein „Club von Privilegierten“ Millionen Beschäftigten Verzicht auferlegen wolle, ohne eigene Beiträge anzubieten. Er warf dem Wirtschaftsrat vor, einen Mangel an Nähe zur Lebensrealität der Arbeitnehmer durch ideologische Ansätze zu kompensieren.
Vorschläge des Wirtschaftsrats
Der CDU-Wirtschaftsrat hatte in einem Papier gefordert, die Bezugsdauer von Arbeitslosengeld I auf zwölf Monate zu begrenzen. Zudem sollten bestimmte Leistungen der Krankenversicherung, wie Zahnarztbehandlungen, privat abgesichert werden, um die Beitragszahler zu entlasten.











