Keine Gasmangellage erwartet
Die Bundesregierung und die Bundesnetzagentur gehen derzeit nicht von einer Gasmangellage im Winter aus. Laut einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des Grünen-Abgeordneten Michael Kellner ist die Gasversorgungssicherheit auch bei niedrigeren Temperaturen gewährleistet.
Gasspeicher und LNG-Verfügbarkeit
Am 21. Januar lag der gasspeicherfüllstand bei 39,7 Prozent. Das Wirtschaftsministerium betont, dass auf dem Weltmarkt weiterhin ausreichend Flüssigerdgas (LNG) verfügbar ist, obwohl die Nachfrage weltweit wetterbedingt gestiegen ist.Besonders aus den USA steigt das LNG-Angebot weiter, so die Wirtschafts-Staatssekretärin Gitta connemann.
Entwicklung der Gaspreise
Trotz des Temperaturabfalls in Europa waren die Gaspreise bis Jahresbeginn niedriger. In den letzten Tagen kam es jedoch zu einem Preissprung auf bis zu 39 Euro pro Megawattstunde. Ursachen sind Wetteraussichten und spekulationen auf den Finanzmärkten. Der aktuelle Preis liegt dennoch unter dem Niveau des Winters 2024/2025, als er bis zu 59 euro pro Megawattstunde erreichte.
Warnung vor importkosten
Grünen-Politiker Michael Kellner warnt vor den hohen Importkosten für LNG-Gas. Er kritisiert, dass die Regierung in diese Situation geraten ist, da die Speicher leer sind und Deutschland teuer einkaufen muss. Kellner fordert neue Regeln, um eine Wiederholung dieser Situation zu vermeiden.











