Bundesinnenminister betont Schutz jüdischen lebens
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat anlässlich des holocaust-Gedenktags die bedeutung des Schutzes jüdischen Lebens und jüdischer Einrichtungen in Deutschland hervorgehoben. Dies sei eine deutsche Verantwortung, der man gerecht werde, erklärte er am Dienstag dem Nachrichtensender „Welt“ am Rande eines Wirtschaftsgipfels.
Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus
Dobrindt betonte, dass der Schutz jüdischen Lebens nicht nur eine nationale, sondern auch eine internationale Aufgabe sei. „Wir sind ständig dabei, jüdisches Leben zu schützen“, sagte er. Dies umfasse den Schutz jüdischer Einrichtungen und den Fokus auf Extremismus und Antisemitismus.
Vielfältige Formen des Antisemitismus
Der Minister wies darauf hin, dass Antisemitismus in Deutschland nicht nur rechtsradikal, sondern auch linksextrem und islamistisch motiviert sei. „In den vergangenen Jahren ist der Antisemitismus in Deutschland gewachsen, auch durch einen importierten Antisemitismus“, so Dobrindt. Er betonte die Notwendigkeit, sich gesamtgesellschaftlich gegen alle Formen des Antisemitismus zu wehren.










