Wachstumsaussichten der deutschen Wirtschaft
Die Wachstumsaussichten der deutschen Wirtschaft verschlechtern sich laut der neuen Konjunkturprognose der Bundesregierung weiter. Das „Handelsblatt“ berichtet, dass Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) die Prognose am Mittwoch im Rahmen des Jahreswirtschaftsberichtes vorstellen wird.
Bruttoinlandsprodukt und Exporte
Für 2026 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von nur noch einem Prozent erwartet, nachdem die Prognose im Herbst noch bei 1,3 Prozent lag. Für 2027 wird ein BIP-Wachstum von 1,3 Prozent prognostiziert.Auch das potenzialwachstum in den folgenden Jahren fällt schlechter aus. Die Exporte sollen 2026 nur um 0,8 Prozent steigen, statt der zuvor erwarteten 1,2 Prozent. Für 2027 bleibt die Prognose bei 1,6 Prozent. Die Exportwirtschaft sieht sich aufgrund von Problemen mit den USA und China mit „doppeltem Gegenwind“ konfrontiert.
Privater Konsum und Staatskonsum
Der private Konsum soll 2026 um 0,8 Prozent und 2027 um 1,1 Prozent wachsen,was auf eine verhaltene binnenwirtschaftliche Erholung hindeutet. Das BIP-Plus wird vor allem durch den Staatskonsum getragen, der im laufenden Jahr laut Regierungsprognose um 2,4 Prozent zulegen soll.
Arbeitslosenquote
die Bundesregierung rechnet für 2026 mit einer Arbeitslosenquote von 6,2 prozent und für 2027 mit sechs Prozent.











