Am dienstag hat der Dax geringfügig zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.421 Punkten berechnet, ein Plus von 0,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem Start leicht im Plus drehte der Dax am vormittag zunächst ins Minus, bevor er um 15:17 Uhr ein neues Allzeithoch von rund 25.508 Punkten erreichte. Anschließend gab der Index einen Großteil seiner Zugewinne wieder ab.
Entwicklung am Aktienmarkt
Allzeithoch im frühen Nachmittagshandel
Zum Jahresbeginn fließe weiter frisches Geld in den Aktienmarkt und treibe den Dax auf das sechste Allzeithoch am achten Handelstag des Jahres, erläuterte Christine Romar, Head of europe von CMC Markets. Wenn die Statistik auch in diesem Jahr greife und die ersten Tage eine Blaupause für den Rest des Jahres seien,stehe der deutsche Leitindex vor seinem vierten Bullenjahr in Folge,so Romar. Auch nach drei überdurchschnittlich starken Börsenjahren sehe die Mehrheit der investierten Anleger keinen Grund, aus dem Markt auszusteigen, unter anderem, weil sie sich wegen ihrer langfristigen Orientierung an keine Korrektur in der Vergangenheit mehr wirklich erinnern könne.
Einfluss der US-Inflationsdaten
Für den Sprung auf die neue bestmarke hätten am Nachmittag die im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Inflationsdaten aus den USA gesorgt, sagte Romar. Mit 2,7 Prozent in der Gesamt- und 2,6 Prozent in der Kernrate stiegen die Preise in den USA zwar immer noch deutlicher, als es der zielwert der Notenbank vorsehe, weshalb das Pendel nicht in Richtung einer nächsten zeitnahen Zinssenkung ausgeschlagen habe. Auf der anderen Seite habe der Bericht diejenigen Anleger beruhigt, die eine Wiederaufnahme des im Frühjahr des vergangenen Jahres gestarteten Aufwärtstrends in der Inflation befürchtet hatten. Es blieben jedoch Zweifel an der Vollständigkeit der Berechnungen,nachdem während des Regierungsstillstands fast sechs Wochen lang keine Daten gesammelt werden konnten.
Gewinner und Verlierer im dax
Bis kurz vor Handelsschluss rangierten die Papiere von Symrise und zalando an der Spitze der Kursliste in Frankfurt. Am Tabellenende fanden sich die Aktien von Deutscher Telekom, Continental, Fresenius Medical Care und Heidelberg materials.
Entwicklung an den Rohstoff- und Devisenmärkten
Gas- und Ölpreise
Der Gaspreis stieg am Dienstag. Eine Megawattstunde Gas zur Lieferung im Februar kostete 31 Euro und damit vier Prozent mehr als am Vortag. Dies impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund acht bis zehn Cent pro Kilowattstunde inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.
Auch der Ölpreis legte zu. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 65,70 US-Dollar. Das waren 2,9 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen handelstags.
Euro unter Druck
Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagnachmittag schwächer. Ein euro kostete 1,1636 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8594 Euro zu haben.











