Dzienus zu Bürgergeld-Reform: Misstrauensvotum gegen Bevölkerung

Passanten an einem Bürgergeld-Infostand (Archiv)

Grünen-Politiker Timon Dzienus kritisiert die geplante Reform des Bürgergelds als "Misstrauensvotum gegen die eigene Bevölkerung

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Kritik⁤ an geplanter Reform des Bürgergelds

Grünen-Politiker Timon Dzienus ⁢hat die geplante Umgestaltung​ des Bürgergelds in eine neue⁢ Grundsicherung scharf kritisiert. Er bezeichnete die Reform⁣ als „Misstrauensvotum gegen die eigene⁣ bevölkerung“.

Ungerechtigkeit und ⁤soziale Folgen

Dzienus äußerte ‌gegenüber dem Nachrichtenportal T-Online, dass die Reform⁢ nicht ‌zu mehr Gerechtigkeit, sondern zu mehr‍ Ungerechtigkeit im Land führe. Er‌ betonte,⁢ dass das Bürgergeld als „Schicksalsversicherung⁢ für alle​ Beschäftigten“ und als „letzter⁢ Strohhalm für ‌1,8 Millionen Kinder in‌ Armut“ diene.⁤ Bundeskanzler Friedrich ​Merz (CDU) drohe nun offen mit Sanktionen ⁤und Obdachlosigkeit.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Dzienus warnte, dass kein Beschäftigter durch ⁢die ⁢neue Grundsicherung finanziell besser gestellt werde.Zudem spare⁣ die Reform dem Staat kein Geld,⁢ da‍ mehr Menschen in Arbeit vermittelt werden müssten. Studien zeigten, dass⁤ Sanktionen das Vertrauen in die Jobcenter ​mindern und‌ häufiger ⁤zu psychischen Erkrankungen führten.“Mehr Sanktionen bringen weniger Menschen in Arbeit“, so Dzienus.

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