Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im November 2025 deutlich gesunken
Im November 2025 sind die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte in Deutschland gegenüber dem Vormonat um 2,6 Prozent gesunken. das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte am Dienstag mit, dass die Preise damit 5,7 Prozent unter dem Niveau von November 2024 lagen. Im Oktober 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -1,7 Prozent gelegen, im September 2025 bei +2,2 Prozent.
Entwicklung nach Produktgruppen
Pflanzliche Erzeugnisse
Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse lagen im November 2025 um 11,5 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Gegenüber Oktober 2025 stiegen sie hingegen um 0,5 Prozent.Ein wesentlicher Faktor für den Rückgang im Vorjahresvergleich waren erneut die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln. Diese waren im November 2025 um 45,6 Prozent günstiger als im November 2024. Im Oktober 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -41,8 Prozent gelegen, im September 2025 bei -44,0 Prozent.Gegenüber dem Vormonat Oktober 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise um 7,0 Prozent.
Die Preise für Gemüse gingen binnen jahresfrist um 7,3 Prozent zurück. besonders deutlich waren die Rückgänge bei Kohlgemüse mit -21,5 Prozent,bei Tomaten mit -17,8 Prozent und bei Eissalat mit -16,3 Prozent. Preissteigerungen gab es unter anderem bei Champignons und Blumenkohl, die sich im Jahresvergleich um 6,6 Prozent beziehungsweise 3,8 Prozent verteuerten.
Die Erzeugerpreise für Obst lagen im November 2025 um 17,7 Prozent unter dem Wert des Vorjahresmonats. Unter anderem verbilligten sich Tafeläpfel um 21,0 Prozent.
Getreide war im November 2025 im Vergleich zum November 2024 um 11,6 Prozent günstiger. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen 3,9 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor. Raps verbilligte sich um 7,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.Die Preise für Futterpflanzen gingen im gleichen Zeitraum um 7,2 Prozent zurück. beim Wein wurde im November 2025 hingegen ein Preisanstieg um 1,8 Prozent gegenüber November 2024 verzeichnet.
Tiere und tierische Erzeugnisse
Die Preise für Tiere und tierische erzeugnisse lagen im November 2025 um 2,3 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Dies war der erste Rückgang im Vorjahresvergleich seit Mai 2024. Gegenüber Oktober 2025 sanken die Preise in dieser Kategorie um 4,2 prozent.
Die Erzeugerpreise für Tiere allein lagen im November 2025 um 3,3 Prozent höher als im November 2024.Maßgeblich dafür war der Preisanstieg bei Rindern um 28,7 Prozent. Die Preise für Schlachtschweine sanken im gleichen Zeitraum um 13,3 Prozent. Geflügel verteuerte sich im Jahresvergleich um 7,3 Prozent. Ausschlaggebend waren Preissteigerungen bei Sonstigem Geflügel (Enten und Puten) um 15,2 Prozent sowie bei Hähnchen um 2,6 Prozent.
Der Milchpreis lag im November 2025 um 10,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Auch gegenüber dem Vormonat Oktober 2025 sanken die Preise für Milch, und zwar um 6,5 Prozent. Bei Eiern kam es binnen Jahresfrist zu einer preissteigerung von 11,0 Prozent.











