Schweitzer fordert schnelle Steuerentlastungen für kleine und mittlere Einkommen
Der Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Alexander Schweitzer (SPD), hat im Streit um Steuersenkungen zwischen Union und SPD im Bund zeitnahe Steuerentlastungen für kleine und mittlere Einkommen gefordert. Für ihn habe die Entlastung dieser Gruppen Vorrang, sagte Schweitzer der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.
Forderung nach spürbarer Entlastung der Mitte der Gesellschaft
Schweitzer erklärte,man müsse so schnell wie möglich zu spürbaren Steuerentlastungen kommen. es gebe die „bittere Notwendigkeit“,dass auch die Mitte der Gesellschaft und die Menschen,die arbeiten gehen,deutlich spürten,dass an sie gedacht werde.
Appell an Koalitionspartner für Einigung ohne neuen Streit
Der SPD-Politiker mahnte, es solle jetzt „kein Ping-Pong-Spiel“ zwischen den Koalitionspartnern in Berlin geben, sondern eine Einigung auf einen „seriös finanzierten Weg“, den man dann gemeinsam gehe. Sobald es möglich und gegenfinanziert sei, müssten Steuersenkungen kommen.Ein Streit wie in den vergangenen Monaten dürfe sich nicht wiederholen.
Hintergrund: Richtungsstreit über Art der Steuersenkungen
Union drängt auf frühere Senkung der Unternehmenssteuern
Auf den Klausurtagungen der Koalitionspartner zum Jahresauftakt ist ein neuer Richtungsstreit über Steuersenkungen aufgeflammt. Die Union fordert, die für 2028 geplante Senkung der Unternehmenssteuern angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen stagnation vorzuziehen.
SPD setzt auf Entlastung der Verbraucher
Im Gegensatz dazu hat sich die SPD für Steuersenkungen für Verbraucher ausgesprochen. Damit stehen unterschiedliche Schwerpunkte bei der steuerlichen Entlastung im Zentrum der Auseinandersetzung zwischen Union und SPD.











