Hausärzteverband befürwortet höhere Alkoholpreise
Die Hausärzte in Deutschland begrüßen die aktuelle Debatte über höhere Alkoholpreise. Die Bundesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, sagte der „Rheinischen Post", ihr Verband spreche sich „klar für eine Alkoholsteuer ausDie Hausärzte begrüßen die Diskussion um höhere Alkoholpreise in Deutschland. Die bundesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, sprach sich für eine spezielle Abgabe auf alkoholische Getränke aus.
Forderung nach Alkoholsteuer
Buhlinger-Göpfarth sagte der „Rheinischen Post“, ihr Verband spreche sich „klar für eine Alkoholsteuer aus“. Wenn die Gesellschaft gesünder alt werden solle, seien wirksame Maßnahmen nötig, um den Alkoholkonsum insgesamt zu senken. Eine Alkoholsteuer könne dazu beitragen.
Als Beispiel nannte sie Länder wie Litauen. Dort zeige sich,dass sich alkoholbedingte Erkrankungen und Todesfälle durch entsprechende Maßnahmen reduzieren ließen.
Zweckgebundene Verwendung der Einnahmen
Prävention und Versorgung im Fokus
Wichtig sei nach den Worten von buhlinger-Göpfarth, dass eine solche Abgabe zweckgebunden erhoben werde.Dies sei sinnvoller und zielführender als eine reine Steuererhöhung,auch mit Blick auf die Akzeptanz in der Bevölkerung.
Die Einnahmen sollten nach ihrer Forderung in Maßnahmen fließen,die einen gesunden Lebensstil fördern und die gesundheitliche versorgung stärken. Genannt wurde unter anderem eine gezielte Förderung von Prävention.
unterstützung aus der Politik
Gesundheitspolitiker von SPD und CDU hatten zuvor für höhere Alkoholpreise in Deutschland geworben. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Simone borchardt (CDU), betonte, eine entsprechende Abgabe dürfe „kein Instrument der Haushaltskonsolidierung sein, sondern muss ein gezieltes gesundheitspolitisches Steuerungsinstrument werden“.










