Fahimi warnt vor verlorenem Jahr für Arbeitnehmer
DGB-Vorsitzende Yasmin Fahimi warnt vor einem verlorenen Jahr für Arbeitnehmer. Sie kritisiert die aktuelle Debatte über Einschnitte bei sozialen Errungenschaften.Kritik an Diskussion über Sozialleistungen
Fahimi sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung", die von Arbeitgeberseite und vom Kanzler aufgegriffene Debatte gehe an den Interessen der Beschäftigten vorbei und erzeuge kein Wachstum. Derzeit gebe es nahezu im Wochentakt Forderungen nach LeistungskürzungenDGB-Chefin Fahimi warnt vor verlorenem Jahr für Arbeitnehmer
Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, warnt vor einem verlorenen jahr für Arbeitnehmer. Anlass sind aus ihrer Sicht anhaltende Forderungen nach Einschnitten bei sozialen Leistungen.
Kritik an Debatte über soziale Einschnitte
Fahimi kritisierte in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ), die von Arbeitgeberseite und vom bundeskanzler aufgegriffene Debatte um Einschnitte bei sozialen Errungenschaften gehe an den Interessen der Beschäftigten vorbei und werde kein Wachstum erzeugen. Derzeit gebe es nahezu im Wochentakt Forderungen nach Leistungskürzungen.
Menschen krank zur Arbeit zu schicken oder von ihnen zu verlangen, später in Rente zu gehen, bringe keinen neuen Auftrag in das Land, sagte Fahimi. Den Fokus auf sozialen Kahlschlag statt auf Wachstums- und Innovationspolitik zu legen, sei nach ihren Worten „Öl ins Feuer wachsender gesellschaftlicher Unzufriedenheit“.
Warnung vor sozialer Spaltung und politischen Folgen
Gefahr wachsender gesellschaftlicher Unzufriedenheit
Aktuell sehe sie die Gefahr einer zunehmenden sozialen Spaltung, sagte Fahimi der „NOZ“. Toxische Debatten wie jene über sozialen Kahlschlag müssten dringend beendet werden.
Appell an die Koalition für das Jahr 2026
Fahimi forderte, alles zu tun, um den Standort zu sichern und Wachstum zu generieren. Andernfalls werde es schwer, die AfD einzudämmen, warnte die DGB-Vorsitzende. Das Jahr 2026 dürfe kein verlorenes Jahr für die Arbeitnehmer werden, dies solle die Koalition beherzigen.











