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Schild mit der Aufschrift `Angeklagter` (Archiv)
Vermischtes

Richterbund kritisiert neues Gesetz gegen Einschüchterungsklagen

### Kritik des Richterbundes am Gesetz gegen Einschüchterungsklagen

Der Deutsche Richterbund (DRB) hat das geplante Gesetz gegen sogenannte Einschüchterungsklagen deutlich kritisiert. DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn erklärte gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe, dass das Gesetz für Personen, die sich beispielsweise gerichtlich gegen persönlichkeitsrechtsverletzende Berichte eines Mediums wehren wollen, neue Hürden errichten würde. Dies könne einen effektiven Rechtsschutz erschweren oder sogar vereiteln.

Rebehn betonte zudem, es sei zwar problematisch, wenn kritische Stimmen im öffentlichen demokratischen Diskurs durch missbräuchliche Klagen und juristische Einschüchterungen abgeschreckt würden

Klinik für Psychiatrie (Archiv)
Vermischtes

Krankenkassen fordern Meldepflicht für freie Psychotherapieplätze

Krankenkassen fordern Meldepflicht für Psychotherapieplätze

Angesichts anhaltend langer Wartezeiten in der Psychotherapie sprechen sich die gesetzlichen Krankenkassen für eine Meldepflicht freier Behandlungskapazitäten aus. Zudem plädieren sie für eine zentrale Vergabe von Terminen. Nach Angaben der Kassen bestehe kein genereller Mangel an Psychotherapieplätzen

Katharina Dröge (Archiv)
Politik Inland

Dröge fordert Sanktionen gegen israelische Minister

Dröge spricht sich für Sanktionen gegen israelische Minister aus

Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge fordert angesichts der anhaltenden Angriffe auf Gaza und der Gewalt gegen Palästinenser im Westjordanland Sanktionen gegen die israelischen Minister Bezalel Smotrich und Itamar Ben-Gvir. Die Sanktionen gegen die beiden rechtsextremen Politiker seien notwendig, erklärte Dröge gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland

Bundesagentur für Arbeit (Archiv)
Wirtschaft

Bundesagentur für Arbeit vermittelt deutlich weniger Jobs

### Deutlicher Rückgang bei Jobvermittlungen durch Bundesagentur für Arbeit

Die Zahl der direkten Vermittlungen von Arbeitslosen in Jobs durch die Bundesagentur für Arbeit ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf Zahlen des Bundesarbeitsministeriums

Überwachungskamera am Bonner Hauptbahnhof
Vermischtes

Union will Video-Gesichtserkennung an Bahnhöfen

Union fordert Video-Gesichtserkennung an Bahnhöfen

Die Union plant eine bundesweite Sicherheitsoffensive zur stärkeren Bekämpfung von Kriminalität an Bahnhöfen und in Zügen. Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Throm, erklärte gegenüber der „Bild“-Zeitung, dass nach der Sicherung der Grenzen nun eine Sicherheitsoffensive für öffentliche Plätze im Inland notwendig sei

Friedrich Merz und Emmanuel Macron am 23.07.2025
Politik Inland

Vorbild Frankreich: Druck auf Merz zu Gaza-Erklärung nimmt zu

SPD fordert klare Haltung zum Gaza-Krieg

Die SPD erhöht den Druck auf die deutsche Außenpolitik, sich der von 28 Staaten unterstützten Forderung nach einem sofortigen Ende des Gaza-Kriegs und einer Einschränkung der Hilfslieferungen anzuschließen.

Appell an Völkerrecht und internationales Recht

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf betonte gegenüber dem TV-Sender „Welt“, dass für die SPD die Wahrung des Völkerrechts und des internationalen Rechts oberste Priorität habe

Kinder in einem Slum (Archiv)
Wirtschaft

Studie: Westliche Sanktionen für mehr Tote verantwortlich als Kriege

Studie zu Auswirkungen westlicher Sanktionen

Laut einer neuen Studie führten von USA oder EU verhängte Wirtschaftssanktionen jährlich zu über 500.000 Todesfällen.

Analyse von Sterblichkeitsraten in 152 Ländern

Forschende der Universität Denver und des Center for Economic and Policy Research in Washington analysierten die Auswirkungen von Sanktionen auf die Sterblichkeitsraten in 152 Ländern im Zeitraum von 1971 bis 2021

Friedrich Merz und Omid Nouripour (Archiv)
Politik Inland

Nouripour drängt Koalition bei Richterwahl zu Tempo

Nouripour fordert zügige Einigung bei Richterwahl

Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hat die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD dazu aufgerufen, die Unsicherheit bei der Besetzung des Bundesverfassungsgerichts rasch zu beenden. Gegenüber der „Frankfurter Rundschau“ betonte der ehemalige Parteivorsitzende und heutige Bundestagsvizepräsident: „Es ist dringend geboten, die Unsicherheit schnell zu beheben.“

Vertagte Entscheidung wegen Bedenken in der Unionsfraktion

Die schwarz-rote Koalition hatte die Entscheidung über die Besetzung von drei Richterposten am Bundesverfassungsgericht kurz vor der Sommerpause des Bundestags von der Tagesordnung genommen. Grund dafür waren Bedenken innerhalb der Unionsfraktion gegen die von der SPD vorgeschlagene Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf.

Kritik an Einfluss von Medienberichten

Nouripour äußerte zudem Kritik daran, dass Medienberichte Einfluss auf die Entscheidung genommen hätten. Er sagte, rechte Medien verbreiteten Unwahrheiten und dies habe dazu geführt, dass die größte Fraktion im Deutschen Bundestag ihre Haltung änderte

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