### Kritik des Bundesrechnungshofs an Jobcentern
Der Bundesrechnungshof äußert Zweifel an den geplanten Einsparungen beim Bürgergeld. In einem Bericht für den Haushaltsausschuss des Bundestages wird festgestellt, dass es den Jobcentern weiterhin nicht ausreichend gelingt, erwerbsfähige Leistungsberechtigte zu aktivieren und in Arbeit zu vermitteln. Das Nachrichtenmagazin POLITICO berichtet über die Ergebnisse der Prüfung.
### Unzureichende Nutzung von Beschäftigungspotenzialen
Die Prüfer bemängeln, dass vorhandene Beschäftigungspotenziale sowie die Möglichkeit, die Zahl der Leistungsberechtigten und damit auch die Ausgaben für das Bürgergeld zu senken, ungenutzt bleiben. Als Ursache werden Defizite im Vermittlungsprozess genannt.
### Geringe Mitwirkung bei der Arbeitsvermittlung
Ein Teil der Leistungsberechtigten zeigt laut Bericht eine mangelhafte Mitwirkung in der Arbeitsvermittlung. Diese Personen seien über Monate oder sogar Jahre für die Arbeitsvermittlung nicht erreichbar und nähmen keine Beratungstermine wahr, obwohl sie weiterhin Leistungen beziehen.
### Einsparungen durch verschärfte Regelungen bleiben aus
Die erwarteten Einsparungen durch die seit 2024 verschärften Regelungen für Leistungsminderungen bei Personen, die wiederholt eine zumutbare Arbeit ablehnen, seien laut Bundesrechnungshof bislang nicht eingetreten