Militär

Ulrich Thoden (Archiv)
Wirtschaft

Linke kritisiert deutschen Patriot-Kauf für Ukraine

Kritik der Linken am Patriot-Kauf für die Ukraine

Die Linksfraktion im Bundestag hat das Vorhaben der Bundesregierung kritisiert, zwei Patriot-Systeme aus den USA zu kaufen, um diese an die Ukraine zu liefern. Ulrich Thoden, verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion, erklärte gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, die Bundesregierung vergolde damit die America-First-Agenda von Donald Trump, indem sie die USA mit öffentlichen Steuergeldern für ihre Solidarität mit der Ukraine bezahle

Boris Pistorius am 11.07.2025
Politik Inland

Pistorius: Patriot-Lieferung soll „ruhig und schnell“ erfolgen

Patriot-Lieferung an Ukraine soll zügig erfolgen

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius kündigte in Washington an, dass die Lieferung der Patriot-Luftabwehrsysteme von den USA über Europa an die Ukraine „ruhig und schnell“ umgesetzt werden soll. Bei Gesprächen auf Arbeitsebene werde geklärt, wie die Lieferung unter welchen Bedingungen erfolgen kann. Pistorius betonte, dass noch technische, logistische und finanzielle Fragen offen seien

Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv)
Vermischtes

Trump verkündet Nato-Waffenabkommen für Ukraine

Trump kündigt Nato-Waffenabkommen für Ukraine an

US-Präsident Donald Trump hat ein Abkommen mit der Nato über Waffenlieferungen zur Unterstützung der Ukraine bekanntgegeben.

Details des Abkommens

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Ukraine Waffen über Nato-Staaten erhält und finanziert, während die USA diese herstellen, ohne selbst Zahlungen zu leisten. Das teilte Trump am Montag bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus mit

Soldat vor dem Kreml (Archiv)
Allgemein

Lettland: „Gewaltsame Expansion ist Teil von Russlands DNA“

Lettlands Verteidigungsminister warnt vor russischer Aggression

Der lettische Verteidigungsminister Andris Spruds ruft die Nato-Länder dazu auf, sich auf einen möglichen Angriff Russlands vorzubereiten. Spruds bezeichnete Russland als ein aggressives, imperialistisches Land und betonte, dass gewaltsame Expansion Teil von Russlands DNA sei. Dies erklärte er gegenüber dem „Handelsblatt

Flugabwehrraketensystem Patriot (Archiv)
Politik Inland

Bundesregierung begrüßt Trumps Patriot-Entscheidung

Bundesregierung lobt US-Entscheidung zu Patriot-Lieferung

Die Bundesregierung hat die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump begrüßt, die Lieferung von Patriot-Systemen an die Ukraine zu ermöglichen. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte am Montag in Berlin, die Ukraine könne jedes System sehr gut gebrauchen. Es sei daher wichtig, auch Wege für die finanzielle Abwicklung zu finden

Bundeswehr-Soldaten (Archiv)
Wirtschaft

DIHK hält Reservisten-Datei in Firmen für nötig

DIHK-Präsident fordert Reservisten-Datei in Unternehmen

Der Präsident der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, hält es für notwendig, dass Unternehmen künftig darüber informiert sind, welche ihrer Mitarbeiter zugleich Bundeswehr-Reservisten sind.

Aktuelle Bedrohungslage als gesellschaftliche Herausforderung

Adrian erklärte gegenüber der „Bild am Sonntag“, die derzeitige Bedrohungslage stelle eine Herausforderung für die gesamte Gesellschaft dar

Bundeswehr-Soldat (Archiv)
Wirtschaft

Beschaffungsamt bereitet Rüstungsindustrie auf Großbestellung vor

Vorbereitung auf Großbestellung für Bundeswehr

Das Beschaffungsamt der Bundeswehr plant die Ausstattung für die von Verteidigungsminister Boris Pistorius angestrebte Vergrößerung der Truppe auf 460.000 Soldaten und Reservisten.

Erhöhter Bedarf an Ausrüstung

„Wir benötigen also erheblich mehr Kleidung, Schutzausrüstung und Sturmgewehre“, erklärte Annette Lehnigk-Emden, Präsidentin des Beschaffungsamts, gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe

Bundeswehr-Panzer (Archiv)
Vermischtes

Zahl der Kriegsdienstverweigerer wächst

Zunahme der Kriegsdienstverweigerer-Anträge

Die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung ist im Zuge der aktuellen Debatte über eine mögliche Wiedereinsetzung der Wehrpflicht weiter gestiegen.

Entwicklung der Antragszahlen

Nach Angaben einer Sprecherin des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) gingen bis zum Stichtag 30. Juni 2025 insgesamt 1.363 Anträge auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer ein. Im Jahr 2022 lag die Zahl der Anträge bei 951, 2023 bei 1.079 und 2024 bei 2.241. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2025 würde die Zahl der Anträge bei 2.726 liegen.

Antragsberechtigte Personengruppen

Anträge auf Kriegsdienstverweigerung können sowohl aktive Soldaten der Bundeswehr als auch Reservisten und Ungediente stellen

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