Iran

Deutsche Kriegsschiffe (Archiv)
Politik Inland

Iran-Krieg: Deutscher Marineeinsatz rückt wieder in weitere Ferne

Kurz vor dem Ende der Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wächst in der deutschen Regierungskoalition die Sorge, dass die Feuerpause ungenutzt verstreichen könnte. Die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Siemtje Möller äußerte gegenüber dem Tagesspiegel, dass es ein „desolates Zeichen“ sei, dass die US-iranischen Gespräche ohne konkretes Ergebnis blieben und nicht zu einer verlässlichen Beendigung des Konfliktes geführt haben. Eine mögliche Bundeswehrmission hängt ebenfalls von der Entwicklung ab

Weißes Haus (Archiv)
Vermischtes

Trump hält an Blockade iranischer Schiffe in Straße von Hormus fest

Iran setzt Blockade der Straße von Hormus aus

Der Iran hat angekündigt, die Blockade der Straße von Hormus vorübergehend auszusetzen. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi erklärte auf der Plattform X, dass die Durchfahrt für alle Handelsschiffe während des zehntägigen Waffenstillstands im Libanon freigegeben sei.

US-Blockade bleibt bestehen

US-Präsident Donald Trump betonte, dass die US-Blockade iranischer Schiffe weiterhin in Kraft bleibt. Auf seiner persönlichen Plattform schrieb Trump, dass die Marineblockade bestehen bleibt, bis die Transaktion mit dem Iran vollständig abgeschlossen ist.

Hintergrund des Waffenstillstands

Anfang April hatte Abbas Araghtschi ein Ende der israelischen Angriffe auf den Libanon als Bedingung für den Waffenstillstand mit den USA genannt

Mathias Mogge (Archiv)
Politik Inland

Welthungerhilfe: Iran-Krieg verschärft humanitäre Krise im Sudan

Welthungerhilfe warnt vor Auswirkungen des Iran-Krieges auf Sudan

Die Welthungerhilfe hat vor den verheerenden Auswirkungen des Iran-Krieges auf die Versorgungslage im Sudan gewarnt. „Seit der Blockade der Straße von Hormus und dem Beginn des Iran-Kriegs sind die Preise für Lebensmittel und insbesondere für Treibstoff massiv nach oben gegangen“, sagte Mathias Mogge, Generalsekretär und Vorstandsvorsitzender der Welthungerhilfe, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“.

Versorgungslage im Sudan

Für die Menschen im Sudan sei es kaum noch möglich, sich angesichts der „explodierenden Preise“ selbst zu versorgen, so Mogge weiter

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