Berlin bewertet mögliche Rolle Pahlavis im Iran zurückhaltend
In der Bundesregierung und bei Außenpolitikern von Union und SPD wird die mögliche Rolle von Reza Pahlavi nach einem Ende der Mullah-Herrschaft im Iran zurückhaltend bewertet
In der Bundesregierung und bei Außenpolitikern von Union und SPD wird die mögliche Rolle von Reza Pahlavi nach einem Ende der Mullah-Herrschaft im Iran zurückhaltend bewertet
Bundeswehr-Soldaten und Mitarbeiter der deutschen Botschaft werden aus Bagdad abgezogen. Die Bundesregierung informierte die Bundestagsausschüsse
Der Bund der Steuerzahler fordert eine faire Kostenverteilung bei den Evakuierungsflügen aus der Golfregion
Deutsche Sicherheitsbehörden warnen vor einem erhöhten Risiko durch iranische Agenten und kriminelle Helfer für Anschläge in Deutschland. Sicherheitskreise berichten von Fällen, in denen iranische Dienste gezielt Mitglieder der organisierten Kriminalität anwarben, wie bei einem früheren Brandanschlag auf eine Synagoge in Bochum
US-Präsident Donald Trump schließt eine Verhandlungslösung im Iran-Konflikt aus. „Es werde keinen Deal geben, außer einer bedingungslosen Kapitulation“, sagte Trump am Freitag
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betonte am Freitag, dass Deutschland die Ziele der USA und Israels im Nahostkonflikt unterstützt
Der frühere Bundesaußenminister Joschka Fischer (Grüne) kritisiert den US-Militäreinsatz im Iran
Die NATO-Mitgliedstaaten haben ihre Raketenabwehrbereitschaft im gesamten Bündnis erhöht
EU-Kommission warnt vor humanitären Folgen der Kriegsführung Israels und der USA im Iran
Die fünf großen Wirtschaftsforschungsinstitute in Deutschland schätzen die Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die deutsche Wirtschaft unterschiedlich ein. Das Ifo-Institut in München und das RWI in Essen prognostizieren, dass das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr um knapp 0,2 Prozentpunkte sinken könnte. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin erwartet einen Rückgang zwischen 0,1 und 0,2 Prozentpunkten, basierend auf den aktuellen Terminkursen an den Öl- und Gasmärkten
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert angesichts hoher Sprit- und Gaspreise eine Debatte über die CO2-Bepreisung. Bei anhaltender Iran-Krise solle eine vorübergehende Reduzierung der CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe erwogen werden
Die EU-Kommission sieht im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg die Möglichkeit einer erheblichen Fluchtbewegung
Eine Infratest-Umfrage für die ARD zeigt, dass 58 Prozent der Deutschen den Angriff der USA und Israels auf den Iran kritisch sehen. 25 Prozent halten ihn für gerechtfertigt, 17 Prozent sind unentschlossen. Zum Vergleich: Die Attacke der USA gegen Venezuelas Präsidenten Maduro im Januar bewerteten 72 Prozent als ungerechtfertigt
Steigende Ölpreise durch den Iran-Krieg könnten das deutsche Wirtschaftswachstum bremsen
Eine Blockade des Schiffsverkehrs beeinträchtigt die Handelsströme der EU, indem sie Lieferketten weltweit stört. Dies geht aus einer Analyse des Ifo-Instituts und Econpol Europe hervor. Lisandra Flach, Leiterin des Ifo-Zentrums für Außenwirtschaft, erklärte, dass Importe aus dem Iran und angrenzenden Staaten, die über die Straße von Hormus nach Europa gelangen, nur einen geringen Teil aller Importe ausmachen