Nato plant Aufrüstung an der Grenze zu Russland
Die Nato beabsichtigt, in den kommenden zwei Jahren ihre Präsenz an der Grenze zu Russland deutlich zu verstärken. Dies umfasst die Einlagerung von mehr Waffen und Munition in den Nato-Grenzstaaten.
Verteidigungskonzept „Eastern Flank Deterrence Line“
Brigadegeneral Thomas Lowin, Vizechef des Stabes für Operationsführung im Nato-Landkommando in Izmir, erklärte der „Welt am Sonntag“, dass größere Vorräte an Waffen- und Munitionsdepots vorgesehen sind. Diese sollen zur Wiederbewaffnung der Verteidigungssysteme und zur Ausrüstung der Nato-Streitkräfte dienen.
Mehrschichtiges Verteidigungssystem
Laut Lowin plant die Nato, ein komplexes, mehrschichtiges Verteidigungssystem entlang der Grenze zu Russland und Weißrussland aufzubauen. Neben konventionellen Truppen sollen Hindernisse und Technik eingesetzt werden, um eine automatisierte Zone zu schaffen, die der Gegner überwinden muss.
Mit diesen Plänen spricht erstmals ein Nato-General öffentlich über das neue Verteidigungskonzept, das als „Eastern Flank Deterrence Line“ (EDFL) bezeichnet wird