Fernsehen

Bundesverwaltungsgericht (Archiv)
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Bundesverwaltungsgericht: ÖRR muss ausgewogen sein

Bundesverwaltungsgericht betont Ausgewogenheitspflicht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Eine Frau, die die Zahlung des Rundfunkbeitrags verweigert hatte, hat vor dem Bundesverwaltungsgericht einen Teilsieg erzielt. Sie begründete ihre Weigerung unter anderem mit einer angeblich mangelnden Ausgewogenheit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Verfahren an Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zurückverwiesen

Das Bundesverwaltungsgericht hob am Mittwoch die letzte Verurteilung zur Zahlung des Rundfunkbeitrags vorerst auf. Der Fall wurde zur erneuten Verhandlung an den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zurückverwiesen. In den Vorinstanzen war die Klägerin noch gescheitert, da sich die Richter nicht mit der Kritik am Programm befasst hatten.

Hinweis auf Programmvielfalt und Ausgewogenheit

Das Bundesverwaltungsgericht stellte klar, dass es dem Anliegen der Klägerin wenig Erfolgschancen einräumt. Die Vorinstanzen wurden jedoch kritisiert, weil sie die Frage der Programmvielfalt nicht geprüft und die Beitragspflicht allein an die Nutzungsmöglichkeit geknüpft hatten.

Verfassungsrechtliche Anforderungen an den Rundfunkbeitrag

Nach Auffassung der Leipziger Richter fehlt es an der verfassungsrechtlichen Rechtfertigung der Beitragspflicht, wenn das Gesamtprogrammangebot der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Anforderungen an Vielfalt und Ausgewogenheit über einen längeren Zeitraum grob verfehlt. Die Schwelle für eine Verletzung des Äquivalenzgebots sei jedoch hoch

Omid Nouripour (Archiv)
Politik Inland

Nouripour kritisiert Linnemann-Äußerung zum Rundfunkbeitrag

### Kritik an Linnemanns Äußerung zum Rundfunkbeitrag

Bundestagsvizepräsident Omid Nouripour (Grüne) hat die Drohung von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, die Rundfunkbeiträge einzufrieren, scharf kritisiert. Hintergrund ist der Austausch einer Moderatorin beim Norddeutschen Rundfunk (NDR). Nouripour bezeichnete Linnemanns Äußerungen in einem Gastbeitrag für den „Tagesspiegel“ als „indiskutabel

Derya Türk-Nachbaur (Archiv)
Politik Inland

Türk-Nachbaur macht sich „Sorgen um die Demokratie“ in den USA

Sorge um die Demokratie in den USA

Derya Türk-Nachbaur, stellvertretende außenpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, äußert sich besorgt über die Entwicklung der Demokratie in den USA. Anlass ist die offenbar auf Druck von US-Präsident Donald Trump erfolgte Absetzung der Late Night Show mit Jimmy Kimmel.

Reaktionen aus der Politik

„Wir beobachten das wirklich mit großer Sorge“, erklärte Türk-Nachbaur am Freitag gegenüber den Sendern RTL und ntv

NDR (Archiv)
Vermischtes

Harald Schmidt schaltet sich in Fall Ruhs ein und kritisiert NDR

### Harald Schmidt äußert Kritik an NDR im Fall Ruhs

Der frühere Late-Night-Moderator Harald Schmidt hat die Entscheidung des Norddeutschen Rundfunks (NDR) kritisiert, die Zusammenarbeit mit der Journalistin Julia Ruhs zu beenden. Gegenüber dem „Tagesspiegel“ äußerte Schmidt: „Cancelling? Wozu über Jimmy Kimmel reden, schauen wir doch lieber zum NDR.“ Der 68-Jährige bezog sich damit auf die aktuelle Diskussion um die Beendigung der Zusammenarbeit zwischen dem NDR und Ruhs

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