DGB pocht auf Ende von Lohnlücke zwischen Ost und West
DGB fordert vor Tag der Deutschen Einheit von der Koalition mehr Einsatz für gleiche Löhne in Ost- und Westdeutschland
DGB fordert vor Tag der Deutschen Einheit von der Koalition mehr Einsatz für gleiche Löhne in Ost- und Westdeutschland
In Ostdeutschland ist die Zahl offener Stellen laut Kofa-Studie seit 2005 stärker gestiegen als in Westdeutschland
Nettoeinkommen in Ostdeutschland und Westdeutschland gleichen sich laut Destatis zunehmend an
Der Bundesrechnungshof bewertet die aktuellen Sanktionen im Bürgergeld laut einer Untersuchung als nicht wirksam
### Stellenabbau bei Lufthansa
Beim geplanten Abbau von 4.000 Verwaltungsstellen in der Lufthansa-Gruppe sind viele Details noch offen. Personalvorstand Michael Niggemann erklärte dem „Handelsblatt“, es werde einige Zeit dauern, bis feststehe, wo und wann welche Funktionen und Stellen abgebaut werden. Der Höhepunkt des Stellenabbaus werde voraussichtlich in den Jahren 2027 und 2028 erreicht.
### Ankündigung auf Kapitalmarkttag
Das Unternehmen hatte am Montag auf dem Kapitalmarkttag in München mitgeteilt, bis 2030 rund 4.000 administrative Stellen zu streichen
Im Jahr 2024 waren an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken rund 805.700 Beschäftigte tätig
Die von der Bundesregierung verabschiedete Modernisierungsagenda stößt auf ein geteiltes Echo. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) betonte gegenüber der „Rheinischen Post“, die Modernisierungsagenda habe enormes Potenzial
Zwischen den Bundesministerien herrscht Uneinigkeit bei elf EU-Vorhaben der Bundesregierung
### Anstieg der Erwerbstätigkeit von Frauen seit 1991
Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist seit 1991 bundesweit um 30 Prozent gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren 1991 mehr als die Hälfte der Frauen, nämlich 57 Prozent, erwerbstätig. Im Jahr 2024 lag die Erwerbstätigenquote von Frauen bei knapp drei Vierteln, also 74 Prozent
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) zeigt sich trotz Koalitionsstreit optimistisch für die Bürgergeld-Reform im Kabinett
Der Deutsche Städtetag signalisiert Bereitschaft, Sozialaufgaben im Rahmen einer Reform an die Bundesagentur für Arbeit abzugeben
Sozialrechtler Udo Geiger hält den Vorschlag von CDU-Generalsekretär Linnemann, EU-Ausländern mit Minijob Bürgergeld zu streichen, für rechtswidrig
Andrea Nahles fordert von der Bundesregierung mehr Einsatz für Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt
### Kritik des Bundesrechnungshofs an Jobcentern
Der Bundesrechnungshof äußert Zweifel an den geplanten Einsparungen beim Bürgergeld. In einem Bericht für den Haushaltsausschuss des Bundestages wird festgestellt, dass es den Jobcentern weiterhin nicht ausreichend gelingt, erwerbsfähige Leistungsberechtigte zu aktivieren und in Arbeit zu vermitteln. Das Nachrichtenmagazin POLITICO berichtet über die Ergebnisse der Prüfung.
### Unzureichende Nutzung von Beschäftigungspotenzialen
Die Prüfer bemängeln, dass vorhandene Beschäftigungspotenziale sowie die Möglichkeit, die Zahl der Leistungsberechtigten und damit auch die Ausgaben für das Bürgergeld zu senken, ungenutzt bleiben. Als Ursache werden Defizite im Vermittlungsprozess genannt.
### Geringe Mitwirkung bei der Arbeitsvermittlung
Ein Teil der Leistungsberechtigten zeigt laut Bericht eine mangelhafte Mitwirkung in der Arbeitsvermittlung. Diese Personen seien über Monate oder sogar Jahre für die Arbeitsvermittlung nicht erreichbar und nähmen keine Beratungstermine wahr, obwohl sie weiterhin Leistungen beziehen.
### Einsparungen durch verschärfte Regelungen bleiben aus
Die erwarteten Einsparungen durch die seit 2024 verschärften Regelungen für Leistungsminderungen bei Personen, die wiederholt eine zumutbare Arbeit ablehnen, seien laut Bundesrechnungshof bislang nicht eingetreten
Im September 2025 ist die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Vergleich zum Vorjahresmonat um 148.000 gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat sank die Zahl um 70.000 auf insgesamt 2,955 Millionen Arbeitssuchende, wie die Bundesagentur für Arbeit am Dienstag mitteilte