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MentoS: Neues Modell stärkt Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen

Neues Mentoring-Modell zur Weiterbildung in saarländischen KMU

Das Saarbrücker Institut für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) und die Arbeitskammer des Saarlandes starten das Vorhaben MentoS zur Unterstützung der betrieblichen Weiterbildung in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Hintergrund ist die geringe Weiterbildungsbeteiligung in vielen dieser Betriebe.

Ansatz über betriebliche Mentorinnen und Mentoren

Im Rahmen von MentoS sollen Beschäftigte als Mentorinnen und Mentoren qualifiziert werden. Sie werden für kollegiale Ansprache und Beratung in Fragen der Weiterbildung eingesetzt.

Förderung durch Bundesmittel

Das Vorhaben MentoS wird mit rund 800.000 Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt gefördert

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Weiterbildungsbeteiligung sinkt bundesweit – Zugang zu Weiterbildung bleibt zentrales Nadelöhr – Politik und Betriebe müssen aktiver werden

Nur jeder Zweite plant innerhalb der nächsten zwölf Monate eine Weiterbildung. Laut einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung erschweren fehlende Informationen, unklare Perspektiven, hohe Kosten und Zeitmangel den Zugang. Thomas Otto, Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer des Saarlandes, erklärt, man steuere im Saarland aktiv dagegen

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Arbeitskammer warnt vor Aushöhlung des Sonntagsschutzes

Arbeitskammer kritisiert geplante Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen

Die Arbeitskammer des Saarlandes spricht sich gegen den Gesetzentwurf der CDU-Landtagsfraktion aus, der eine Öffnung sogenannter „personallos betriebener Kleinstsupermärkte“ an allen Tagen rund um die Uhr ermöglichen soll. Der Entwurf sieht eine Änderung des Saarländischen Ladenöffnungsgesetzes vor und würde mit einem neuen Paragrafen 6a die 24/7-Öffnung dieser digitalen Minimärkte auch an Sonn- und Feiertagen erlauben

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Unternehmensnachfolge sichern – Workers’ Buyouts als Chance für Beschäftigte und die Region

Studie zur Unternehmensnachfolge im Saarland

Eine aktuelle Studie der htw saar und des Instituts für Unternehmenswertsteigerung (IfUWS) zeigt, dass immer mehr saarländische Betriebe keine Nachfolge finden. Laut den Ergebnissen kommen auf drei übergabebereite Unternehmen lediglich eine übernahmeinteressierte Person.

Folgen der Nachfolgelücke

Diese Entwicklung gefährdet laut Thomas Otto, Hauptgeschäftsführer der Arbeitskammer des Saarlandes, Arbeitsplätze, Wertschöpfung und die wirtschaftliche Stabilität des Saarlandes. Otto bezeichnet die Situation als alarmierendes Signal für den Wirtschaftsstandort.

Alternative Lösungen für die Unternehmensnachfolge

Otto betont, dass gesunde Unternehmen nicht verschwinden dürfen, nur weil keine klassische Nachfolgelösung gefunden wird. Er fordert, den Blick auf das Thema zu erweitern und alternative Instrumente zu prüfen. Eine Möglichkeit sei, dass Beschäftigte ihren Betrieb selbst übernehmen und als Genossenschaft gemeinschaftlich weiterführen

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