Petitionsausschuss des Bundestags fordert Schwimmkurspflicht
Der Petitionsausschuss des Bundestags setzt sich für die Einführung einer Schwimmkurspflicht für Kinder ab sechs Jahren ein. dies berichtet die „Rheinische Post“ in ihrer Samstagausgabe. Der Ausschuss bewertet eine entsprechende Petition positiv, die aufgrund zahlreicher Unfälle durch fehlende Schwimmfähigkeiten eingereicht wurde. Die Integration verpflichtender Schwimmkurse in den Schulalltag wird als sinnvoll erachtet.
Weiterleitung an Länderparlamente
das Gremium äußerte „großes Verständnis“ für das Anliegen und teilt die Gründe für ein frühzeitiges Erlernen des Schwimmens. Da der Bund jedoch nicht zuständig ist, wird die Petition an die Länderparlamente weitergeleitet, um diese auf das anliegen aufmerksam zu machen.
Stellungnahme der DLRG
Martin Holzhause, Sprecher der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“, dass die Kultusminister bereits 2017 das Ziel formuliert hätten, alle Kinder bis zum Alter von zehn bis zwölf Jahren sicher schwimmen zu lassen. Dies sei jedoch aufgrund des Mangels an qualifiziertem Personal und geschlossenen Bädern nicht erreicht worden. Holzhause betonte, dass es aus Sicht der DLRG keiner Schwimmkurspflicht bedürfe, da die Schulpflicht sicherstellen sollte, dass alle Kinder das Schwimmen in der Schule erlernen. Bund,Länder und Kommunen müssten die schwimmbadlandschaft bedarfsgerecht ausgestalten.


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