Wirtschaftsministerium Saarland: Veranstaltung zu Businesskommunikation in der Großregion

Rund 75 Teilnehmende tauschen sich über Sprache, Unternehmenskultur und Kommunikationsstile im grenzüberschreitenden Geschäft aus

Aktuelles aus der Saar-Wirtschaft

Im saarländischen Wirtschaftsministerium ist am 30. September die Veranstaltung „Businesskommunikation in der Großregion“ zu Ende gegangen. Nach Angaben des Ministeriums nahmen rund 75 Personen teil.

Toyota Scheidt

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie des Saarlandes hat am Mittwoch, 30. September, die Veranstaltung „Businesskommunikation in der Großregion“ ausgerichtet. Das teilte das Ministerium in einer Pressemitteilung vom 1. Oktober 2026 mit. Thema waren die Rolle von Sprache, Unternehmenskultur und unterschiedlichen Kommunikationsstilen bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit.

Vier Veranstalter, rund 75 Teilnehmende

Eingeladen hatten neben dem Ministerium die IHK Saarland, der Club des Affaires Saar-Lorraine und die Chamber of Commerce Luxembourg. Nach Angaben des Ministeriums kamen rund 75 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Großregion zum Austausch zusammen.

Im vergangenen Jahr hatte das „Business Forum: Fokus Frankreich“ stattgefunden. Dort standen laut Mitteilung die Marktchancen in Frankreich im Mittelpunkt. Diesmal ging es um die Kommunikation im grenzüberschreitenden Geschäft.

Unterschiedliche Stile und Kulturen

Das Saarland, Frankreich und Luxemburg liegen geografisch nah beieinander. Im Geschäftsalltag träfen jedoch unterschiedliche Sprachen, Kommunikationsstile und Unternehmenskulturen aufeinander, heißt es in der Mitteilung. Was in einem Land als direkt und effizient gelte, könne im anderen möglicherweise anders wahrgenommen werden.

Das Ministerium bezeichnet interkulturelle Kompetenz daher als konkreten Erfolgsfaktor. Wer Sprache, Erwartungen und Businesskultur des Gegenübers verstehe, schaffe Vertrauen.

Einblicke aus der Praxis

Kommunikationsexpertinnen und -experten sowie Managerinnen und Manager aus der Großregion berichteten laut Ministerium von ihren Erfahrungen. Anhand von Best Practices zeigten sie, worauf es in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit ankomme. Im Mittelpunkt standen demnach neben sprachlichen Fragen auch unterschiedliche Erwartungen, Entscheidungsprozesse und Businesskulturen.

Nach Darstellung des Ministeriums beginnt erfolgreiches grenzüberschreitendes Wirtschaften nicht erst beim Vertragsabschluss, sondern bereits bei der Kommunikation. Wer die Besonderheiten der Nachbarländer kenne und sich darauf einstelle, schaffe die Grundlage für langfristige Geschäftsbeziehungen.

Weitere Formate geplant

Gemeinsam mit seinen Partnern entwickelt das Wirtschaftsministerium nach eigenen Angaben fortlaufend Veranstaltungsformate zur Förderung und Vernetzung der Wirtschaftsbeziehungen in der Großregion.

Artikel teilen


Toyota Scheidt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen