TUMO Saar führt neues Lernfeld „Generative KI“ ein

Ab 10. August können Jugendliche sich mit generativer Künstlicher Intelligenz auseinandersetzen

Aktuelles aus der Saar-Wirtschaft

TUMO Saar erweitert sein kostenfreies Bildungsangebot für Jugendliche um das Lernfeld „Generative KI“. Ab dem 10. August sollen Teilnehmende lernen, wie KI-Technologien funktionieren und wie sie kreativ sowie verantwortungsvoll genutzt werden können.

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Das Bildungsangebot TUMO Saar führt zum 10. August ein neues Lernfeld mit dem Titel „Generative KI“ ein. Das teilte das saarländische Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie mit.

TUMO Saar ist nach Angaben des Ministeriums ein kostenfreies Bildungsangebot für Jugendliche von 12 bis 18 Jahren zur Förderung digitaler und kreativer Zukunftskompetenzen.

Hintergrund der Einführung

Als Begründung für die Erweiterung des Angebots verweist das Ministerium auf die wachsende Bedeutung Künstlicher Intelligenz in Berufs- und Lebensbereichen sowie den steigenden Bedarf an Fachkräften im Umgang mit KI-Technologien.

Wirtschaftsminister Jürgen Barke äußerte sich laut Mitteilung wie folgt:

„Mit TUMO Saar wollen wir junge Menschen bestmöglich auf die Herausforderungen einer digitalisierten Zukunft vorbereiten. Künstliche Intelligenz ist längst Teil unseres Alltags und wird die Arbeitswelt der Zukunft maßgeblich prägen. Umso wichtiger ist es, dass Jugendliche frühzeitig lernen, KI-Technologien verantwortungsvoll, kritisch und kreativ einzusetzen.“

Mareike Eggers, Center Managerin von TUMO Saar, erklärte

„Generative KI wird die Zukunft vieler Berufe und Lebensbereiche prägen. Deshalb möchten wir Jugendlichen die Möglichkeit geben, diese Technologie nicht nur zu nutzen, sondern sie wirklich zu verstehen. Unser Ziel ist es, junge Menschen zu befähigen, kreativ, kritisch und verantwortungsvoll mit KI umzugehen und ihre eigenen Ideen damit umzusetzen.“

Inhalte des neuen Lernfelds

Nach Angaben des Ministeriums soll sich das Lernfeld nicht nur auf die Nutzung von KI-Werkzeugen konzentrieren. Jugendliche sollen zudem lernen, wie KI funktioniert und wie sie kreativ und reflektiert eingesetzt werden kann.

Zu Beginn beschäftigen sich die Teilnehmenden demnach mit sogenanntem multimodalem Prompting. Dabei entwickeln sie eigene Figuren und kreative Konzepte, erstellen mithilfe von KI Bilder, Geschichten oder Musik und verbinden ihre Ideen mit denen anderer Teilnehmender zu gemeinsamen Projekten.

In weiterführenden Lernphasen entwickeln die Jugendlichen laut Mitteilung mithilfe von KI-Agenten eigene Anwendungen. Dabei begleiten sie den gesamten Entwicklungsprozess:

  1. die erste Idee
  2. die Konzeption
  3. die fertige Umsetzung

Ergänzt wird das Lernangebot nach Angaben des Ministeriums durch die Auseinandersetzung mit zentralen Fragestellungen zu:

  • KI-Ethik
  • Datenschutz
  • Urheberrecht
  • Quellenangaben
  • verantwortungsvollem Umgang mit KI-generierten Inhalten

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