St. Ingbert hat am Mittwoch, 24. Juni 2026, erstmals einen eigenen Digitaltag ausgerichtet. Von 8 bis 14 Uhr konnten Interessierte im Rathaus die digitalen Angebote der Stadtverwaltung kennenlernen, ausprobieren und sich beraten lassen.
Laut Mitteilung der Stadt nutzten trotz hochsommerlicher Temperaturen zahlreiche Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit. Die Hitze habe zwar zu einer geringeren Besucherzahl als erhofft geführt, habe aber intensivere Einzelgespräche ermöglicht.
KI-Chatbot INGO geht in Betrieb
Ein zentrales Ereignis des Tages war die Freischaltung des KI-Chatbots INGO um 9 Uhr. Der digitale Assistent soll Verwaltungskunden künftig dabei helfen, Antworten auf Fragen zu Dienstleistungen der Stadtverwaltung zu erhalten.
Informationsstände zu Online-Diensten
An mehreren Ständen informierten Mitarbeitende über
- das Serviceportal der Stadt und Online-Anträge
- die BundID und digitale Aktenführung
- die Aktivierung der Online-Ausweisfunktion
- digitale Passbilder per Smartphone
- digitales Meldewesen und Online-Dienste im Kfz-Bereich
Zudem präsentierte die Stadt die INGO-App sowie einen WhatsApp-Kanal und half Besuchern bei der Einrichtung auf ihren Mobilgeräten.
Freizeit, Bildung und Kultur
Das Programm umfasste auch digitale Angebote aus anderen Bereichen. Vorgestellt wurden unter anderem digitale Wanderangebote des Saarpfalz-Kreises, die Lauschtour als digitaler Stadtrundgang sowie Actionbounds für Familien und Tourenplaner wie Outdooractive und Komoot.
Ergänzend informierte die Stadt über das digitale Zeitungsarchiv, Angebote der Stadtbücherei – darunter Onleihe Saar, Filmfriend und Tigerbooks – sowie VHS-Kurse zur digitalen Teilhabe für Seniorinnen und Senioren.
Oberbürgermeister: „Win-win-Situation“
Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer erklärte
„Digitalisierung ist weit mehr als ein Modernisierungsprojekt der Verwaltung. Sie ist ein wichtiger Baustein für die digitale Teilhabe unserer Bürgerinnen und Bürger. Deshalb setzen wir bewusst auf niedrigschwellige Angebote, die den Zugang zu digitalen Verwaltungsleistungen einfach und verständlich machen. Wer seine Amtsgeschäfte bequem von zu Hause aus erledigen kann, spart Zeit und Wege. Gleichzeitig können wir Verwaltungsabläufe effizienter gestalten und Anträge schneller bearbeiten. Das ist eine echte Win-win-Situation – für die Menschen in unserer Stadt und für unsere Verwaltung.“
Nach Angaben der Stadt sollen die Rückmeldungen der Besucherinnen und Besucher in die Weiterentwicklung der digitalen Angebote einfließen.



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