St. Ingbert stellt Gewerbesteuerbescheid auf digitale Zustellung um

Unternehmen und Steuerberatungen können Bescheide künftig über das ELSTER-Postfach empfangen

Aktuelles aus St. Ingbert | Bild: Stadt St. Ingbert Stadt St. Ingbert führt digitalen Gewerbesteuerbescheid ein

Die Stadt St. Ingbert führt den digitalen Gewerbesteuerbescheid ein. Ab August 2026 können Unternehmen und Steuerberatungen ihre Bescheide papierlos über das ELSTER-basierte Postfach „Mein Unternehmenskonto" erhalten.

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St. Ingbert bietet Unternehmen und Steuerberatungen ab sofort die Möglichkeit, Gewerbesteuerbescheide digital zu empfangen. Die Zustellung erfolgt über das ELSTER-basierte Postfach „Mein Unternehmenskonto“ und ersetzt auf Wunsch den bisherigen Papierbescheid.

Informationsschreiben im August geplant

Um die Umstellung zu ermöglichen, versendet die Stadtverwaltung im August 2026 ein Informationsschreiben mit Formular und Einverständniserklärung an Gewerbetreibende sowie Steuerberaterinnen und Steuerberater. Wer den digitalen Bescheid künftig nutzen möchte, sendet die ausgefüllten Unterlagen an die Stadt zurück und erklärt damit seinen digitalen Bekanntgabewunsch. Der Bescheid wird anschließend digital bereitgestellt.

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer begründet den Schritt

„Mit dem digitalen Gewerbesteuerbescheid schaffen wir einen konkreten Mehrwert für die Unternehmen in unserer Stadt und für die Verwaltung gleichermaßen. Die digitale Zustellung spart Zeit, reduziert Papier und Porto und erleichtert die weitere Bearbeitung der Bescheide. Das ist ein gutes Beispiel dafür, wie Digitalisierung im Alltag praktisch nutzbar wird.“

Vorteile für Unternehmen und Verwaltung

Nach Angaben der Stadt bietet die digitale Zustellung insbesondere für Unternehmen, Steuerbüros und größere Organisationen Vorteile: Bescheide lassen sich einfacher archivieren, weiterverarbeiten und mit bestehenden Unterlagen abgleichen.

Für die Verwaltung entfallen laut Mitteilung bei digital zugestellten Bescheiden Druck- und Portokosten. Manuelle Arbeitsschritte sollen reduziert und interne Abläufe effizienter gestaltet werden.

Die Einführung sei in Abstimmung mit den beteiligten Fachbereichen sowie externen Partnern vorbereitet worden, teilt die Stadt mit.

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