St. Ingbert

Spatenstich für „Green Living“ in der St. Ingberter Pfarrgasse

In der Pfarrgasse 9 entstehen 17 Wohnungen und zwei Gewerbeeinheiten mit begrünter Fassade

Aktuelles aus St. Ingbert Baubeginn für „Green Living“ in der Pfarrgasse: Neues Wohnprojekt nimmt in St. Ingbert Gestalt an

In der St. Ingberter Innenstadt haben die Bauarbeiten für das Projekt „Green Living“ begonnen. Geplant sind 17 Wohnungen, zwei Gewerbeeinheiten und eine begrünte Fassade.

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In der St. Ingberter Innenstadt haben die Bauarbeiten für das Projekt „Green Living“ in der Pfarrgasse 9 begonnen. Mit dem offiziellen Spatenstich fiel der Startschuss für ein Wohn- und Gewerbegebäude. Geplant sind nach Angaben der Beteiligten 17 Wohnungen, zwei Gewerbeeinheiten und ein begrüntes Gebäudekonzept.

Stimmen zum Baustart

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer sagte

„Ich freue mich, dass die Bauarbeiten starten. Hier bietet sich die Chance, die Pfarrgasse und das Umfeld aufzuwerten.“

Der Beigeordnete für nachhaltige Stadtentwicklung, Markus Schmitt, nannte das Projekt:

„… ein wichtiger erster Schritt, um das gesamte Quartier in den kommenden Jahren Stück für Stück weiterzuentwickeln. Mit der begrünten Fassade setzen wir einen nachhaltigen Maßstab in der Innenstadt.“

Ortsvorsteherin Irene Kaiser sagte

„Der Neubau wird auch unsere nahe Fußgängerzone aufwerten und so zu mehr Aufenthaltsqualität führen.“

Projektentwickler und Architekt Melik Kekec erklärte

„Wir schaffen mit diesem besonders nachhaltigen Bau ein attraktives Gebäude zum Wohnen, Arbeiten und Leben.“

Wohnungen, Gewerbe und Begrünung

Vorgesehen sind Wohnungen mit zwei bis vier Zimmern und Wohnflächen zwischen rund 40 und 160 Quadratmetern. Im Erdgeschoss entstehen Flächen für zwei Gewerbemieter.

Die gesamte Fassade soll begrünt werden. Bodengebundene Kletterpflanzen sollen für zusätzliche Verschattung sorgen und die sommerliche Wärmeentwicklung am Gebäude verringern. Zum Gebäudekonzept gehören außerdem:

  • Photovoltaik
  • eine Wärmepumpe

Auch der Innenhof wird neu gestaltet. Geplant ist, versiegelte Flächen zurückzubauen und durch wasserdurchlässige Bodenbeläge sowie Bäume und Pflanzen zu ersetzen.

Nächste Schritte auf der Baustelle

Nach den vorbereitenden Arbeiten folgen die Vertiefung der Baugrube und die Herstellung der Bodenplatte. Danach soll der Rohbau entstehen. Nach Angaben von Architekt Melik Kekec ist vorgesehen, diesen 2027 fertigzustellen. Der weitere Baufortschritt hängt unter anderem von den Witterungsbedingungen und dem Verlauf der einzelnen Bauphasen ab. Die Bauarbeiten führt Linnebacher Bau aus Neunkirchen durch.

Einordnung durch die Stadt

Schmitt sagte zur Bedeutung für die Stadtentwicklung

„Das Projekt ist ein wichtiger Entwicklungsschritt in Sachen Wohnbebauung für St. Ingbert. Es ist gut, dass wir neben den Entwicklungen rund um das CISPA weitere Projekte in unserer Stadt verwirklichen können.“

Die Stadt sieht das Vorhaben als Baustein der schrittweisen Weiterentwicklung der Innenstadt.

Bildquellen

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