Saarland befragt Jugendliche für Kinder- und Jugendbericht

Online-Umfrage zum Thema Beteiligung läuft bis Ende April 2026

Aktuelles aus St. Ingbert | Bild: Stadt St. Ingbert News & Nachrichten

Das Saarland erhebt im Rahmen des 6. Kinder- und Jugendberichts die Meinungen junger Menschen zur Jugendpolitik. Gesucht werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer zwischen 14 und 26 Jahren.

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Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit des Saarlandes lässt derzeit junge Menschen im Bundesland zu ihrer Sicht auf politische Beteiligung befragen. Die Ergebnisse sollen in den 6. Kinder- und Jugendbericht der saarländischen Landesregierung einfließen, dessen Themenschwerpunkt „Eigenständige Jugendpolitik im Saarland“ lautet.

Anonyme Online-Befragung bis 30. April

Die digitale Jugendbefragung richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 26 Jahren, die im Saarland leben. Die Teilnahme ist nach Angaben der Veranstalter anonym. Die Befragung läuft noch bis zum 30. April 2026.

Die wissenschaftliche Begleitung sowie die Datenerhebung übernimmt das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH (ism) im Auftrag des Ministeriums.

Mehrere Erhebungsformate geplant

Neben der Online-Befragung sind weitere Schritte vorgesehen:

  • Im Mai 2026 folgt eine Kommunalbefragung, um die strukturelle Perspektive der Gemeinden einzubeziehen.
  • Am 30. Mai 2026 findet das Landesjugendforum statt, das von der Fach- und Servicestelle Jugendbeteiligung organisiert wird und den direkten Dialog mit jungen Menschen ermöglichen soll.

Laut Mitteilung sollen die Ergebnisse „eine wichtige Grundlage für die zukünftige Ausgestaltung der Kinder- und Jugendpolitik auf Landes- und kommunaler Ebene“ bilden.

Multiplikatoren gesucht

Die Verantwortlichen rufen Institutionen, Vereine und Einzelpersonen auf, die Befragung in ihren Netzwerken weiterzuverbreiten und junge Menschen zur Teilnahme zu motivieren. Link und QR-Code zur Umfrage sind einem Flyer zu entnehmen, der über das ism verbreitet wird.

Kontakt für Rückfragen: Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz gGmbH, Viktoria Fouché (viktoria.fouche@ism-mz.de, Tel. 06131/240 41–33) und Lisa Groß (lisa.maria.gross@ism-mz.de, Tel. 06131/240 41–41).

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