Melfor-Produktion in St. Ingbert eingestellt – Produktion zieht ins Elsass

Nach rund 75 Jahren endet die Herstellung der Essigwürze in St. Ingbert-Rohrbach

Aktuelles aus St. Ingbert | Bild: Stadt St. Ingbert Aus für Melfor-Produktion in St. Ingbert – Oberbürgermeister Ulli Meyer zeigt sich tief betroffen

Das französische Mutterunternehmen von Melfor hat die Produktion der Essigwürze am Standort St. Ingbert-Rohrbach eingestellt und ins Elsass verlagert. Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer bedauert die Entscheidung.

Werbebanner Sparkasse

St. Ingbert. Die Produktion der Essigwürze Melfor am Standort St. Ingbert-Rohrbach ist eingestellt worden. Das französische Mutterunternehmen hat entschieden, die Herstellung künftig ausschließlich im Elsass zu bündeln. Das teilte die Stadt St. Ingbert am 6. Mai 2026 mit.

Rund 75 Jahre lang wurde Melfor in St. Ingbert hergestellt. Die Essigwürze war nach Angaben der Stadt weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.

Oberbürgermeister bedauert Produktionsende

Oberbürgermeister Dr. Ulli Meyer reagierte mit Bedauern auf die Nachricht. Er erklärte:

„Mit dem Ende der Melfor-Produktion verliert Rohrbach und St. Ingbert ein Stück Identität und ein echtes Kultprodukt, das über Generationen hinweg in vielen Haushalten im Saarland nicht wegzudenken war. Ob Amora-Senf, Maggi oder Melfor-Essig – sie bilden für viele Menschen das saarländische Dreigestirn in der Zubereitung von gutem saarländischem Essen. Die Marke steht wie kaum eine andere für regionale Verwurzelung, Tradition und Qualität.“

Die Entscheidung des Mutterunternehmens sei aus wirtschaftlicher Sicht nachvollziehbar, hinterlasse vor Ort jedoch eine spürbare Lücke, so Meyer laut Mitteilung weiter.

Artikel teilen


Gevita Tagesresidenz

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen