Zum Welttag des Buches hat die Kinderbuchautorin Ria Moorstein in der Stadtbücherei St. Ingbert gelesen. Eingeladen hatte die St. Ingberter Buchhandlung Friedrich, die nach eigenen Angaben eine kostenlose Lesung gewonnen hatte. Moorstein stellte dabei Viertklässlern der Rischbachschule ihren Debütroman „Die Reise zum Ende der Magie“ vor.
Welttag des Buches: Millionen Bücher verschenkt
Der Welttag des Buches gilt laut Pressemitteilung als Deutschlands größte Leseförderaktion. Bundesweit hätten sich rund 3.000 Buchhandlungen beteiligt und das sogenannte Welttagsbuch an über eine Million Kinder verschenkt. Auch die Buchhandlung Friedrich in St. Ingbert verteilte Exemplare.
Autorin mit saarländischen Wurzeln
Ria Moorstein ist 29 Jahre alt und stammt nach eigenen Angaben aus einem saarländischen Dorf. Zum Studium der Wissenschaftskommunikation zog sie nach Karlsruhe, wo sie ihre Leidenschaft für das Schreiben entdeckte.
„Ich habe schon als Kind in Allem Magie gesehen und mir die Welt ein bisschen anders vorgestellt, als sie war.“
Für ihren Roman recherchierte sie laut Mitteilung über Fabelwesen und Naturmagie und beschäftigte sich mit dem Realitätsbezug von Fantasy-Literatur.
Hexenhaus, Magierstadt und ein frecher Baumgeist
In der Lesung führte Moorstein die Grundschüler in die Welt ihres Romans ein. Darin spielen unter anderem das lebendige Hexenhaus Thetis, die Magierstadt Delphi, der Baumgeist Oria und der Kater Adonis eine Rolle. Das Buch enthält Illustrationen von Natalie Behle.
Lebhafte Diskussion mit den Grundschülern
Im Anschluss an die Lesung stellten die Kinder der Autorin zahlreiche Fragen. Themen waren dabei vor allem der Zusammenhang zwischen persönlichem Erleben und literarischer Gestaltung sowie der Entstehungsprozess eines Buches. Nach Angaben der Mitteilung bekundeten mehrere Mädchen den Wunsch, selbst einmal Autorin zu werden.
Foto: Jürgen Bost



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