Im Elstersteinpark in St. Ingbert-Mitte laufen seit Kurzem die Bauarbeiten zur Umgestaltung des Parks. Die vorläufige Bausumme beträgt laut Pressemitteilung rund 184.000 Euro, von denen 90 Prozent durch Fördermittel gedeckt werden sollen. Die Fertigstellung ist für Ende Juli 2026 vorgesehen.
Neue Platzfläche und zwei Pavillons
Entlang des Weges vom Mutter-Kind-Heim in Richtung Weiher entsteht eine neu gestaltete Platzfläche von rund 13 mal 12 Metern. Im hinteren Bereich wird sie durch eine mehrreihige Einfassung aus Sandsteinquadern begrenzt.
Zentrales Element der Neugestaltung sind zwei Pavillons, die als Treffpunkte und schattige Aufenthaltsorte dienen sollen. Nach Angaben der Pressemitteilung sind dort auch Musikveranstaltungen, VHS-Kurse oder Veranstaltungen des nahegelegenen DRK-Mutter-Kind-Heims denkbar.
- Großer Pavillon (sieben Meter Durchmesser): rund 70.000 Euro
- Kleiner Pavillon (drei Meter Durchmesser): rund 40.000 Euro
Sitzbänke und Baumlehrpfad
Über den gesamten Parkbereich verteilt werden insgesamt 14 neue Sitzbänke. Ergänzend entsteht ein Baumlehrpfad mit 25 Informationsschildern, der Besucherinnen und Besucher über die vorhandenen Baumarten – darunter nach Angaben der Mitteilung auch exotische Arten – informieren soll.
Spatenstich mit Ortsvorsteherin und Betriebshofleiter
Den Spatenstich nahmen Ortsvorsteherin Irene Kaiser, der Leiter des städtischen Betriebshofs Christoph Anstadt sowie Bodo Marschall, ehemaliges Ortsratsmitglied und Mitinitiator des Projekts, vor. Auch Orts- und Stadtratsmitglieder, Vertreter des Seniorenbeirats sowie Mitarbeiterinnen des Mutter-Kind-Heims waren laut Mitteilung anwesend.
Kaiser äußerte sich beim Spatenstich wie folgt
„Mit der Umgestaltung wird der Elstersteinpark nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch funktional weiterentwickelt – als Ort der Begegnung, der Erholung und des Lernens für alle Generationen. Besonders freut es mich, dass wir die nahegelegenen Einrichtungen Mutter-Kind-Heim und Mathildenstift mit einbinden und zukünftig einen attraktiven Treffpunkt anbieten können.“
Das Projekt geht auf eine Initiative des Ortsrates St. Ingbert-Mitte zurück. Die Planungen und die Beantragung der Fördermittel erfolgten nach Angaben der Mitteilung in den Jahren 2023 und 2024.


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